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Corona: Wer soll welche Maske tragen?

published: 16.04.2020

Verschiedene Masken erfüllen unterschiedliche Funktionen: Pointer erklärt dir, wer in der Corona-Krise welche Maske tragen sollte (Symbolbild: GroovyPanda/Shutterstock.com) Verschiedene Masken erfüllen unterschiedliche Funktionen: Pointer erklärt dir, wer in der Corona-Krise welche Maske tragen sollte (Symbolbild: GroovyPanda/Shutterstock.com)

Bund und Länder empfehlen in der anhaltenden Corona-Krise das Tragen von sogenannten Community- oder Alltagsmasken in der Öffentlichkeit, vor allem im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen. Eine Maskenpflicht gibt es deutschlandweit aber nicht. Das haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder in einer Telefonschaltkonferenz am 15. April beschlossen. Sie schließen sich damit der Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) an. Medizinische Schutzmasken sollen dagegen in erster Linie dem Gesundheitswesen vorbehalten bleiben und darüber hinaus in Bereichen des Arbeitsschutzes Anwendung finden. Pointer erklärt, welche Maske für wen gedacht ist und welchem Zweck sie dient.
 

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— bundeskanzlerin April 15, 2020

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Grundsätzlich unterscheiden sich Gesichtsmasken ihrem Zweck nach. Für die Bevölkerung empfiehlt das RKI Mund-Nasen-Masken aus Textil. Sie sind den medizinischen Mund-Nasen-Schutz (MNS), mehrlagigen OP-Masken, nachempfunden. Sie dienen dem notdürftigen Schutz der anderen Menschen und bieten dem Träger keinen Schutz vor Viren. Davon zu unterscheiden sind Atemschutzmasken, die Trägerinnen und Träger der Masken vor Infektion schützen sollen. Dabei handelt es sich um sogenannte FFP-Masken. Die Abkürzung steht für Filtering Face Piece.
 

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Es gibt verschiedene Schutzstufen dieser Masken, mit jeder wird die Filterleistung stärker und das Atmen durch die Maske schwerer. Masken der Stufen FFP2 und FFP3 sollen wirksam vor Ansteckung mit dem Virus schützen können. FFP2- und FFP3-Masken unterscheidet man wiederum in Masken mit und ohne Ventil. Das Ventil erleichtert das Ausatmen - ein Fremdschutz geht dadurch jedoch verloren und nur der Eigenschutz bleibt bestehen. Diese Masken sind derzeit sehr knapp und im Preis wegen der großen Nachfrage weltweit stark angestiegen. Sie sollen daher medizinischem Fachpersonal und gegebenenfalls Risikopatienten vorbehalten bleiben.
 

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— miiiep123 April 3, 2020

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Auch die medizinischen MNS- beziehungsweise OP-Masken, sollen die Bürgerinnen und Bürger nicht kaufen. Sie werden im medizinischen Bereich, etwa bei Operationen, vom medizinischen Personal getragen, um die Patienten vor Infektionen durch Ärzte und Pfleger zu schützen. Die gestiegene Nachfrage im Zuge der Covid-19-Pandemie treibt den Preis für diese Masken unnötig in die Höhe. Diese Masken sind aber das Vorbild für die nicht-medizinischen, einfachen Mund-Nasen-Masken, die nun empfohlen werden. Pointer hat bereits Anleitungen zum Basteln einer solchen Maske zusammengestellt.




Wer Symptome aufweist, die den Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus nahelegen, sollte konsequent nicht mehr vor die Tür gehen, auch nicht mit Maske. Doch auch vermeintlich gesunde Menschen sollten zum Schutz ihrer Mitmenschen eine Maske tragen, da eine infizierte Person schon vor dem Auftreten erster Symptome ansteckend sein kann. Und viele Menschen entwickeln trotz einer Infektion keine Symptome. Auch der Virologe Christian Drosten trägt im Supermarkt mitunter eine solche Maske, wie er in Folge 25 des Podcasts "Das Coronavirus-Update" von NDR Info berichtete. Laut RKI kann das Tragen einer selbstgenähten Maske ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Allerdings nur, wenn die Abstands-, Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene weiter eingehalten werden.
 

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Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.

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Folge 25 des Podcasts "NDR Info - Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten"

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