"Digitales Semester"

So gelingt das Studium im Home-Office

published: 22.04.2020

Das digitale Sommersemester fordert von den Studenten eine besondere Organisation (Foto: Jacob Lund/Shutterstock.com) Das digitale Sommersemester fordert von den Studenten eine besondere Organisation (Foto: Jacob Lund/Shutterstock.com)

Das Sommersemester 2020 ist anders als alle anderen Semester bisher. Die Hochschulen bieten ihre Veranstaltungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorerst ausschließlich digital an. Diese neue Form des Studiums bringt organisatorische Herausforderungen für die Studentinnen und Studenten mit sich. Wie du zwischen den vielen Videokonferenzen, Online-Vorlesungen und Aufgaben im Home-Office den Überblick behältst, erfährst du bei Pointer.

1. Plattformen zuordnen

Bei vielen Studiengängen gibt es keine einheitliche Lösung dafür, auf welcher Online-Plattform die Lehrveranstaltungen stattfinden. Der eine Dozent startet die Videokonferenzen auf "Zoom", der andere auf "Jitsi" oder "Microsoft Teams". Bei vielen Kursen und verschiedenen Portalen verlierst du schnell den Überblick. Damit du keine Online-Vorlesung oder Videokonferenz verpasst, notiere dir zentral, welcher Kurs mit welcher Plattform arbeitet. Am besten legst du eine Notiz oder ein Dokument auf deinem Laptop an, auf dem du alle wichtigen Informationen zu deinen Seminaren speicherst. Dazu gehört die jeweilige Plattform, der direkte Zugangslink und das Passwort, das du für die digitalen Meetings benötigst. So hast du alle Infos zu deinen Kursen auf einen Blick parat und musst nicht jedes Mal die alten E-Mails deiner Professorin oder deines Dozenten heraussuchen.
 

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— bauingenieur_werden April 20, 2020

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2. E-Mail-Account im Blick behalten

Im digitalen Semester haben es die Dozenten schwer, eine passende Kommunikationsform mit ihren Studenten zu finden. Die allermeisten nutzen daher für die grundlegenden Infos zu ihren Kursen den E-Mail-Verteiler der Uni. Behalte deswegen deinen Uni-Mail-Account genau im Blick. Sonst verpasst du eventuell wichtige Informationen zum Ablauf deiner Seminare. Du wirst zu Beginn des Semesters hier viele wichtige Infos bekommen. Damit du diese Nachrichten auch nach ein paar Wochen noch wiederfindest, lohnt es sich, besonders wichtige Mails zu markieren und sie in passende Ordner zu sortieren. Entweder du erstellst einen Ordner für alle Uni-Mails oder richtest direkt für jeden Kurs einen eigenen Ordner ein. So gehen keine wichtigen Informationen mehr verloren, weil dein E-Mail-Postfach unübersichtlich ist.
 

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3. Aufgaben notieren

Auch im digitalen Semester musst du in deinen Kursen Aufgaben erledigen und Studienleistungen erbringen. Damit du dabei nicht den Überblick verlierst, solltest du dir genau notieren, was in welchem Kurs von dir erwartet wird. Bei den vielen Online-Veranstaltungen musst du bei der Vergabe von Referaten und anderen Leistungsnachweisen oft besonders schnell sein. Schau dir deswegen die Anforderungen an und entscheide dich schnell. Damit du nicht vergisst, für welche Referats- und Abgabetermine du dich eingetragen hast, schreib dir diese wichtigen Fristen auf jeden Fall auf und übernehme sie auch in deinen Kalender. Aufgrund der neuen Formen dieser Aufgaben erfordert es vermutlich etwas mehr Zeit, dich in Thema und Aufgabenstellung einzuarbeiten. Wenn du für alle deine Kurse die entsprechenden Studienleistungen und Termine notierst, kommst du wesentlich entspannter durch das besondere Sommersemester.
 

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4. Technische Aspekte beachten

Die Form der Lehrveranstaltungen und auch die der Aufgaben sind im digitalen Semester etwas anders als sonst. Da zurzeit alles online stattfindet, solltest du dich mit den technischen Aspekten vertraut machen. Dazu gehört nicht nur, dich auf allen verwendeten Plattformen zu registrieren und in deren Funktionen einzuarbeiten. Du solltest dich auch frühzeitig über die technischen Voraussetzungen für Referate oder ähnliche Präsentationen informieren. Denn in vielen Online-Kursen müssen die Studenten trotz der aktuellen Situation Referate halten. Dafür werden zum Teil spezielle Programme zur Verfügung gestellt, die eine virtuelle Präsentation mit PowerPoint und Audio-Dateien möglich machen. Damit dein Referat ein Erfolg wird, reicht es nicht, dich erst am Abend vorher mit diesen Programmen auseinanderzusetzen. Nimm dir direkt zu Beginn des Semesters die Zeit, dich in diese technischen Aspekte des Sommersemesters einzuarbeiten, und spare dir damit viel Stress.
 

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• Online Courses• Today our online courses started officially and I’m quiet thankful. It keeps me motivated to get up and go about my day. #studygram #onlineuni #goodnotes #staysafe #stayhome #washyourhands

— biomechstudent April 20, 2020

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5. Kontakt zu Kommilitonen

Im Moment sind persönliche Treffen der Kursmitglieder nicht möglich. Damit du deine Kommilitonen in deinen jetzigen Seminaren trotzdem kennenlernen und herausfinden kannst, wer die gleichen Kurse wie du besucht, musst du dir etwas anderes einfallen lassen. Vielleicht erkennst du bei einigen Videokonferenzen ein paar deiner Kommilitonen und kannst sie kontaktieren. Für organisatorische und inhaltliche Fragen ist es immer praktisch, jemanden in den Seminaren und Vorlesungen besser zu kennen. Besonders jetzt, wo alle alleine zuhause vor ihrem Laptop sitzen, ist der Austausch untereinander umso wichtiger. Aus Gründen des Datenschutzes ist es Dozenten meist nicht möglich, eine Teilnehmerliste samt Mail-Adressen herumzuschicken. Vielleicht findet sich ja jemand, der diese Aufgabe mit dem Einverständnis der anderen Teilnehmer übernimmt und so den Kurs auf digitalem Weg zusammenbringt.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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