Digitales Studium

Laptop-Geld für Berliner Studenten

published: 07.05.2020

Studierende, die bisher keinen Computer haben, sollen sich mit Hilfe eines Notfonds ein neues Gerät kaufen können (Symbolbild: Stanislav71/Shutterstock.com) Studierende, die bisher keinen Computer haben, sollen sich mit Hilfe eines Notfonds ein neues Gerät kaufen können (Symbolbild: Stanislav71/Shutterstock.com)

Bis zu 500 Euro für den Kauf eines Laptops: Ein neuer Fonds des Berliner Studierendenwerks und der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung soll Studierenden die Anschaffung von notwendigen Geräte für die Online-Lehre ermöglichen. Aufgrund der Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen sind die Hochschulen und Universitäten in Deutschland derzeit geschlossen. Für das laufende Semester wurde der Betrieb an den meisten Unis von Präsenzlehre auf Online-Lehre umgestellt. In den ersten Wochen des virtuellen Semesters mussten die Berliner Hochschulen feststellen, dass nicht alle Studierenden über die technischen Voraussetzungen für die neue Form des Studiums besitzen.
 

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Besonders Studierende, die zu Hause keinen Computer haben und bisher die derzeit gesperrten Computerpools ihrer Universität nutzten, sind von der digitalen Lehre ausgeschlossen. Ein nun eingerichteter Fonds des Studierendenwerks Berlin und der Berliner Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung soll jenen Studenten helfen. Sie können seit dem 4. Mai auf der Website des Studierendenwerks ihr Interesse am Technikfonds bekunden.

Die Auszahlungsbeträge sollen bis zu 200 Euro für kleinere Anschaffungen wie Kamera, Kopfhörer oder Internetzugang und bis zu 500 Euro für den Kauf von Laptops betragen. Finanziert wird der Fonds durch Spenden. Die Senatskanzlei hat ihrerseits bereits 50.000 Euro in den Fonds eingezahlt, die Berliner Sparkasse spendete 25.000 Euro. Weitere Unternehmen sind aufgerufen, in den Fonds einzuzahlen. In einer Kurzumfrage ermittelte das Studierendenwerk, dass 40 Prozent der befragten Studentinnen und Studenten Technikbedarf haben. Nur zwei Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, über gar kein Endgerät zu verfügen.

Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.

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