Neue Zahlen

Nur wenig mehr Studenten erhalten ein Deutschland­stipendium

published: 19.05.2020

Nur ein Prozent der Studierenden hat im vergangenen Jahr ein Deutschlandstipendium erhalten, dabei könnten bis zu 8 Prozent gefördert werden (Foto: 99Art) Nur ein Prozent der Studierenden hat im vergangenen Jahr ein Deutschlandstipendium erhalten, dabei könnten bis zu 8 Prozent gefördert werden (Foto: 99Art)

Im Jahr 2019 haben 28.200 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendienprogramm-Gesetz erhalten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent. Ihr Anteil an allen Studierenden lag, gemessen an der vorläufigen Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2019/2020, wie im Vorjahr bei 1 Prozent. Dies ist, gemessen an den Zielen und Möglichkeiten, ein niedriger Wert, denn es könnten bis zu 8 Prozent gefördert werden.

Deutschlandstipendium – 17 Gründe


Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll jährlich erhöht werden. Das Gesetz sieht einen Anteil von 8 Prozent geförderter Studierender als Höchstgrenze vor.
 

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Viele Stipendiaten im Saarland, wenige in Berlin

Wie bereits im Vorjahr verzeichnete das Saarland mit 1,6 Prozent den höchsten Anteil der Stipendiaten an allen Studenten im Wintersemester 2019/2020. Den geringsten Anteil gab es in den Ländern Berlin, Hamburg und Thüringen mit jeweils 0,5 Prozent.

Zahl der privaten Mittelgeber gestiegen

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 Euro werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Von privaten Mittelgebern warben die Hochschulen 2019 Fördermittel in Höhe von 29,0 Millionen Euro ein, das waren 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Mittelgeber stieg um 2 Prozent auf 8.020. Die Mittelgeber waren 2019 vor allem Kapitalgesellschaften sowie eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften oder Stiftungen des privaten Rechts.
 

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