Corona-Krise

40 Prozent der Studenten haben ihren Job verloren

published: 03.06.2020

Viele Studierende haben durch den Jobverlust in der Corona-Krise finanzielle Sorgen (Foto: fizkes/Shutterstock.com) Viele Studierende haben durch den Jobverlust in der Corona-Krise finanzielle Sorgen (Foto: fizkes/Shutterstock.com)

Während der Corona-Krise sind zahlreiche Studentenjobs etwa in der Gastronomie oder bei Großveranstaltungen wie Messen oder Konzerten weggefallen. Aus einer Umfrage des Personaldienstleisters Zenjob geht hervor, dass 40 Prozent der Studierenden durch die Corona-Krise einen Job verloren haben, wie Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Für die Studie wurden zwischen dem 11. und 15. Mai dieses Jahres 1837 Studierende befragt. Durch den Jobverlust haben nun viele Betroffene mit finanziellen Sorgen zu kämpfen.

Belastung durch finanzielle Sorgen

Jeder dritte Teilnehmer gab den Ergebnissen der Umfrage zufolge an, dass er aufgrund der aktuellen finanziellen Situation sehr große Sorgen habe. Bei 22 Prozent der Befragten ging die Geldnot sogar so weit, dass sie ihre Miete und andere Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten und dadurch auf finanzielle Hilfe von Familie und Freunden angewiesen waren. Ein Drittel der Studenten griff in der Corona-Krise auf eigene Rücklagen zurück, um den Lebensunterhalt zu finanzieren. Das zeigt, dass viele Studierende durch den Jobverlust dazu gezwungen sein könnten, sich wegen der Corona-Krise zu verschulden oder ihr finanzielles Polster aufzubrauchen, sodass die Geldnot auch über die aktuelle Krise hinaus anhalten könnte.
 

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Zuversicht bei der Jobsuche

Trotz der schwierigen Situation sind die Studierenden zuversichtlich, was die Jobsuche nach der Krise angeht. 38,5 Prozent der Befragten glauben, dass sie nach der Corona-Krise schnell wieder einen Studentenjob finden werden. Dagegen rechnet laut der Studie nur jeder fünfte Teilnehmer damit, dass die Jobsuche schwierig wird. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen zudem, dass nicht alle Studierenden von der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt betroffen sind. Ein Drittel gab an, auch während der Corona-Krise weiterhin in Nebenjobs oder als Werkstudent tätig zu sein. Um Betroffene in der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung Hilfen beschlossen, wonach Studierende ein zinsloses Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat beantragen können. Dieses Angebot wollen der Umfrage zufolge drei Viertel der Befragten in Anspruch nehmen.
 

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Schwierigkeiten beim digitalen Studium

Die Corona-Krise hat nicht nur negative Auswirkungen auf die finanzielle Situation von vielen Studierenden. Auch die Online-Vorlesungen und die Situation im Home-Office werden der Studie zufolge als Belastung wahrgenommen. So gehen 56 Prozent der Befragten davon aus, dass sie wegen der Corona-Krise länger als geplant studieren werden, weil sie Veranstaltungen aufgrund der Maßnahmen nicht besuchen können. Jeder Dritte gab außerdem an, die Motivation für Online-Vorlesungen falle ihm schwer und jeder Fünfte klagte über Konzentrationsschwierigkeiten.
 

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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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