Die Freie Universität Berlin hat die Podcast-Reihe "Religion, Geschlecht und Sexualität“ gestartet (Foto: YouTube-Channel Freie Universität Berlin) Die Freie Universität Berlin hat die Podcast-Reihe "Religion, Geschlecht und Sexualität“ gestartet (Foto: YouTube-Channel Freie Universität Berlin)
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Podcast-Reihe "Religion, Geschlecht und Sexualität“

Das Wechselverhältnis von Religion und Sexualität ist ein spannendes Thema. Das dachten sich offenbar auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und stellten es in den Mittelpunkt einer Podcastreihe. Im Zentrum stehen die fünf großen Weltreligionen Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Judentum und Islam. Thematisiert werden aber auch Formen alternativer Religiosität sowie Zusammenhänge abseits oder am Rand von organisierter Religion – insbesondere solche, in denen Sexualität, Körperlichkeit und Akzeptanz von sexueller Varianz wichtige Merkmale bilden. Die erste Folge ging am 8. Juni live. Der Podcast ist jeweils montags von 18 Uhr an auf dem YouTube-Kanal der Freien Universität Berlin abrufbar.

Podcastreihe am Institut für Religionswissenschaft: Religion, Geschlecht und Sexualität (08.06.2020)

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Die wechselseitige Beziehung von Religion, Geschlecht und Sexualität hat seit den 1970er Jahren zunehmend an Präsenz in deutschsprachigen Medien gewonnen. Videos, Audios, Texte und Bilder enthalten Berichte, Interviews, Reportagen und Kommentare zu der komplexen Thematik. Besonders häufig geht es dabei um Frauen- und Männerbilder in den Religionen, um Heterosexualität als sozialer Norm sowie Fragen rund um Ehelosigkeit und Enthaltsamkeit. Die Veranstaltungsreihe knüpft hieran, indem sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionen zu Wort kommen lässt. Den theoretischen Hintergrund der Reihe bilden neben Geschlecht und Sexualität Strukturkategorien wie Ethnizität, Klasse, Nationalität, Alter oder auch Körper, die es erlauben, Aspekte wie Diversität und Intersektionalität einzubeziehen. Auf diese Weise wird Perspektiven Raum gegeben, die den Fokus auf Mehrfachzugehörigkeiten und das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen im Kontext von Religion und Sexualität richten.
 

[PA]

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