Studium in Corona-Zeiten

Unis streben Hybrid-Semester an

published: 14.08.2020

Die Studierenden in Deutschland müssen sich zum Wintersemester wohl auf eine Hybrid-Lehre aus Präsenz- und Onlineveranstaltungen einstellen (Foto: Jacob Lund/Shutterstock.com) Die Studierenden in Deutschland müssen sich zum Wintersemester wohl auf eine Hybrid-Lehre aus Präsenz- und Onlineveranstaltungen einstellen (Foto: Jacob Lund/Shutterstock.com)

Mit dem Beginn der Corona-Pandemie stellten Hochschulen und Universitäten in ganz Deutschland im Eilverfahren von Präsenzlehre auf Online-Vorlesungen um. Entsprechend mussten viele Studierende das Sommersemester von zu Hause aus bestreiten. Noch ist keine Rückkehr zur Normalität in Sicht. Im Gegenteil: Im ganzen Land setzt sich nun das Modell des "Hybridlehre" durch, das zum neuen Semester Präsenzveranstaltungen und digitale Lehre verbinden soll.
 

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Schleswig-Holstein macht es vor: In einer Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur heißt es, vor allem die praktische Ausbildung solle künftig vor Ort stattfinden. Zusätzlich will man besonders den Erstsemester-Studierenden die Möglichkeit geben, ihre Hochschule kennenzulernen. Außerdem plant das Ministerium, die Hochschulen des Landes bei der Digitalisierung der Onlinelehre im kommenden Wintersemester mit bis zu fünf Millionen Euro zu unterstützen.
 

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"Für den laufenden Digitalisierungsprozess haben wir viel aus dem Sommersemester gelernt. Gerade für Vorlesungen, in denen die Wissensvermittlung und die Erläuterung des wissenschaftlichen Denkens im Vordergrund stehen, sind digitale Formate sehr gut geeignet", meint die Vizepräsidentin der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Prof. Dr. Ilka Parchmann in der Mitteilung.
 

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Dieses Konzept wird auch anderswo in Deutschland aufgegriffen. Der Bremer Senat gab ebenfalls in einer Pressemitteilung bekannt, dass "vor allem diejenigen Veranstaltungen in der Hochschule stattfinden, die unbedingt auf die Nutzung der in der Hochschule vorliegenden Infrastruktur, wie beispielsweise Labore und Werkstätten, angewiesen und die unter den Hygienemaßnahmen in den räumlichen Gegebenheiten der Hochschulen durchführbar sind." Auch die Uni Erfurt, die Uni Potsdam, die Uni Osnabrück oder die Berliner Universitäten wollen dieses Konzept umsetzen, um nur einige zu nennen.
 

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Die Berliner Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten teilte in den Planungen für das Wintersemester 2020/21 mit, weiterhin dort Präsenzprüfungen durchführen zu wollen, wo sie unverzichtbar seien. Voraussetzung dafür sind Hygienekonzepte der Universitäten ebenso wie eine effiziente Nutzung der Raumkapazitäten. Die Landeskonferenz meint dazu, dass die Anmietung größerer Hallen oder Veranstaltungsräume außerhalb der Hochschulen für einzelne Hochschulen erneut erforderlich sein könne.
 

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Dass auch diese Herangehensweise keineswegs perfekt ist, dessen sind sich die Verantwortlichen durchaus bewusst. Trotzdem zeigt sich Parchmann in der Schleswig-Holsteiner Pressemitteilung optimistisch: "Digitale Lehre allein ergibt aus Sicht der Universitäten und Hochschulen kein Studium, das den Ansprüchen und Erwartungen der Lehrenden und Studierenden entspricht. Die geeignete Kombination aus digitaler Lehre und Präsenz ist aber sehr vielversprechend für die Zukunft der Hochschullehre."


 
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Der Autor: Jakob Baumgardt

Der Autor: Jakob Baumgardt

Als gebürtiger Hamburger ist Jakob manchmal etwas kurz angebunden. Er brennt schnell für ein Thema, wenn es um Sport oder Musik geht. Jakob probiert sich gerne kreativ aus und in seiner Freizeit geht ihm nichts über entspannte Abende und laute Boxen. In seinem Studium lernt er neben Journalismus und PR auch die negativen Seiten der Medien kennen. Er kann sich durchaus vorstellen, später einmal auszuwandern.

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Links

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein
Zur Pressemitteilung des Bremer Senats
Zu den Planungen für das Wintersemester 2020/21 der Berliner Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten
Die Uni Erfurt im Web
Die Uni Potsdam im Web
Die Uni Osnabrück im Web

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