Corona-Nothilfe

Überbrückungshilfe für Studierende verlängert

published: 26.08.2020

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek verlängert die Überbrückungshilfe für Studierende um einen Monat (Foto: Laurence Chaperon) Bundesbildungsministerin Anja Karliczek verlängert die Überbrückungshilfe für Studierende um einen Monat (Foto: Laurence Chaperon)

Die Überbrückungshilfe für Studierende wird verlängert. Das gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt. Somit sollen Studierende, die im Zuge der Corona-Pandemie in finanzielle Notlagen geraten sind, auch für den Monat September einen Zuschuss von bis zu 500 Euro beantragen können. Die Hilfen waren ursprünglich für die Monate Juni, Juli und August eingeführt worden. Im Gegensatz zu anderen Hilfen, die Studierende in pandemiebedingten Notlagen beantragen können, ist die Überbrückungshilfe nicht zurückzuzahlen.

Dem Bundesbildungsministerium zufolge konnten bisher fast 100.000 Anträge positiv beschieden werden. Im Schnitt sollen jeweils 429 Euro geflossen sein. Viele Anträge wurden allerdings auch abgelehnt. Das ging aus einer Anfrage an das Ministerium im Juli hervor. Damals wurden mehr als ein Drittel der Anträge negativ beschieden. Neben der nun um einen Monat verlängerten Überbrückungshilfe verweist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek auf den KfW-Studienkredit, der das andere Sicherungsnetz für Studierende sei.




Die Verlängerung des Programms erklärt Karliczek mit nachzuholenden Prüfungen: "Von Beginn der Pandemie an war mir wichtig, dass die Folgen dieser Ausnahmesituation für unsere Gesellschaft Studierende nicht in die Aufgabe ihres Studiums treiben sollen. Deshalb haben wir mit einem einmaligen Unterstützungspaket reagiert. Und deshalb habe ich jetzt die Überbrückungshilfe verlängert, weil das Sommersemester an vielen Hochschulen noch läuft und Prüfungen nachgeholt werden. Mir ist es wichtig, dass die Studierenden in pandemiebedingten Notlagen sich auf ihre Prüfungen konzentrieren können."

Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.

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