Studierende können durch die Corona-Nothilfe bis zu 500 Euro pro Monat bekommen (Symbolbild: Motortion Films/Shutterstock.com) Studierende können durch die Corona-Nothilfe bis zu 500 Euro pro Monat bekommen (Symbolbild: Motortion Films/Shutterstock.com)
Corona-Nothilfe

Weniger Anträge auf Überbrückungs­hilfe für Studenten

Die Nachfrage nach der Überbrückungshilfe des Bundes für Studierende ist im August weiter zurückgegangen. Das geht aus der Antwort des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf eine entsprechende Anfrage des Grünen Bundestagsabgeordneten Kai Gehring hervor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete. Demnach haben noch etwa 40.000 Menschen einen Antrag für den August gestellt, während es im Juli noch 71.000 und im Juni 82.000 waren.




Die Überbrückungshilfe stand immer wieder in der Kritik. Viele Anträge wurden abgelehnt. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Jens Brandenburg kritisierte, die Bewilligung erscheine willkürlich und scheine angesichts der klaffenden Unterschiede zwischen den Bundesländern eine Standortfrage zu sein. Die hohe Ablehnungsquote könnte einer der Gründe für die zurückgehende Nachfrage sein. Gegenüber dem RND betonte Gehring: "Sinkende Antragszahlen auf Corona-Unterstützung dürfen nicht zum Fehlschluss führen, die größte Not der Studierenden sei vorbei."




Der Grünen-Abgeordnete fordert dem Bericht zufolge weiterhin die Öffnung des BAföGs, denn die Not vieler Studierender habe schon davor bestanden. Derartige Forderungen hatte die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek bisher abgelehnt. Ihr Ministerium gab Ende August bekannt, die Überbrückungshilfe würde um einen Monat verlängert.

CoronaPandemieVirusÜberbrückungshilfeNothilfeFianzhilfeUnterstützungBAföGKai GehringAnja KarliczekJens BrandenburgGrüneFDPBundesregierungOpposition