Stundenplan erstellen

Diese 8 Tipps helfen dir bei deinen Kurswahlen

published: 14.09.2020

Die Zusammenstellung des Stundenplans erfordert genaue Planung und Organisation (Foto: fizkes/Shutterstock.com) Die Zusammenstellung des Stundenplans erfordert genaue Planung und Organisation (Foto: fizkes/Shutterstock.com)

Bald beginnt das neue Semester. Das bedeutet, dass auch die nächsten Kurswahlen anstehen. Den perfekten Stundenplan zusammenzustellen, ist oft gar nicht so einfach. Damit du nicht unter Zeitdruck gerätst und kurz vor Ende der Anmeldephase unüberlegte Entscheidungen triffst, solltest du schon vorher deinen Stundenplan organisieren. Pointer hat acht Tipps für dich, die dir bei der Kurswahl helfen.

1. Schnelligkeit hilft nur manchmal

Je nach dem, wie deine Uni Kurswahlen organisiert, bringt dich Schnelligkeit nur manchmal weiter. Oft kannst du lediglich Prioritäten auswählen, und die Koordinatoren losen dann die Kursteilnehmer aus. Wenn dieses System an deiner Uni angewendet wird, nimm dir lieber etwas mehr Zeit und schau dir alle Kurse ausführlich an. Mit Ruhe triffst du bessere Entscheidungen. Gilt an deiner Uni jedoch das Motto "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", solltest du dir im Vorfeld Gedanken zu den Kursen machen. Wenn die Anmeldungen freigeschaltet sind, musst du direkt loslegen. Trag dir den Termin und die Uhrzeit unbedingt vorab in den Kalender ein. Um technische Probleme zu vermeiden, melde dich am besten sogar schon eine halbe Stunde vorher im System an. So stellst du sicher, dass du das Programm für die Kurswahlen überhaupt aufrufen kannst.
 

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2. Tage blockieren

Wenn du schon beim Erstellen des Stundenplans weißt, dass du jeden Mittwoch arbeiten musst, blockiere diesen Tag bewusst für deinen Job. Vielleicht hast du die Möglichkeit, dir gezielt Kurse an anderen Tagen auszusuchen oder zumindest die Prioritäten dementsprechend zu vergeben. Wenn an diesem Tag besonders viele Kurse angeboten werden, kannst du alternativ versuchen, einen anderen Tag offen zu lassen, auf den du deine Arbeitsstunden legen kannst. Auch unabhängig von deinem Nebenjob sind freie Tage in der Woche sehr praktisch. In dieser Zeit kannst du Vorlesungen vor- und nachbereiten und alles nachholen, was du in der Uni nicht geschafft hast.

3. Überschneidungen beachten

Bei einem Stundenplan mit vielen unterschiedlichen Kursen von verschiedenen Dozenten kann es passieren, dass sich Kurse überschneiden. Achte bei den Kurswahlen direkt auf solche Schwierigkeiten. Es ist leichter, dir jetzt eine Alternative zu überlegen, als beim Semesterbeginn vor diesem unerwarteten Problem zu stehen. Solltest du noch nicht sicher wissen, welche Kurse du letztendlich im Stundenplan stehen hast, melde dich lieber erstmal an und notiere dir die potenziellen Überschneidungen. Wenn es dann wirklich dazu kommt, dass du zwei Kurse zur selben Zeit hast, kannst du dich immer noch von einem der Seminare abmelden und auf deine eingeplante Alternative zurückgreifen.
 

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GWP Tag 4 von 8 Heute gibt es nur ein kleines Update und zum GWP wird es vermutlich das letzte oder vorletzte sein. Diese Woche müssen wir Erstis uns für ein Fach entscheiden und ich habe aus diversen Gründen Geschichte gewählt. Bei dem Dozenten macht es viel Spaß und ich finde es schon schade, dass ich dieses Semester gar keine Veranstaltung bei ihm habe. Vielleicht ja nächstes Semester dann ???? ____ Heute wurde uns mitgeteilt, dass es einen Crashkurs gibt, mit dem man sein Wissen auffrischen kann. Leider passt der so gar nicht in meinen Stundenplan, was mich etwas enttäuscht. [Meinen Stundenplan könnt ihr übrigens auf dem qualitativ so wahnsinnig hochwertigen Bild sehen. Ich habe noch die Namennder Dozenten und die Raumnummer dazu geschrieben und das ganze ausgedruckt.] Heute hatte ich oft das Gefühl, dass andere viel mehr wissen als ich und der Satz "Ihr hattet das bestimmt schon in der Schule" fiel auch so oft, ohne dass ich dem ein einziges Mal zustimmen konnte. Blöd. Ich werde also auf jeden Fall noch an meinem Wissen arbeiten müssen und eventuell frage ich mal meinen ehemaligen Geschichtslehrer, ob er Material für mich hat. ____ Zum Stundenplan: Latein mache ich freiwillig, da ich das Latinum zwar schon habe, aber mein Wissen auffrischen möchte. Also wie oft ich dann dort auftauche und ob ich nebenbei nicht vielleicht an etwas anderem arbeite, steht noch in den Sternen. #werbung da Marken abgebildet sind ????

— studygram.lehramt October 8, 2018

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4. Prioritäten setzen

Im Fall einer tatsächlichen Überschneidung von mehreren Kursen musst du Prioritäten setzen. Überleg dir schon bei den Kurswahlen, welche Seminare und Vorlesungen in diesem Semester für dich besonders wichtig sind. Gibt es vielleicht Module, die du dringend abschließen musst? Brauchst du einen bestimmten Kurs, um im nächsten Semester weiterführende Veranstaltungen besuchen zu können? Diese Überlegungen müssen in die Organisation deines Stundenplans einfließen. Informiere dich genau über den Plan deines Studiengangs, damit du keine wichtigen Kurse vergisst und dich nicht mit unnötigen Seminaren aufhältst.

5. Beschreibungen genau lesen

Du kannst dich einfach nicht entscheiden, welche Kurse du im nächsten Semester belegen willst? Lies dir die Beschreibung der Vorlesungen und Seminare genau durch. Berücksichtige sowohl die Zeit der Veranstaltung als auch die Leistungsanforderungen und die verantwortlichen Dozenten. Neben dem übergeordneten Thema haben all diese Aspekte einen großen Einfluss darauf, ob dir das Seminar oder die Vorlesung gefallen wird oder nicht. Zudem unterscheidet sich der Aufbau der Kurse zum Teil stark. Ob im Rhythmus von zwei Wochen oder als Blockseminar - vielleicht weißt du schon, welches Format dir am besten gefällt und kannst auch diesen Aspekt in deine Entscheidung einfließen lassen.
 

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6. Mit Kommilitonen abstimmen

Wenn du unbedingt ein paar gemeinsame Kurse mit deinen Freunden belegen willst, solltet ihr euch vor den Kurswahlen abstimmen. Wer interessiert sich für welchen Kurs und welcher Zeitpunkt ist dafür geeignet? Diese Fragen müsst ihr schnellstmöglich klären und euch für die Kurse eintragen. Deine Kommilitonen können dir auch bei deiner persönlichen Entscheidung behilflich sein. Vielleicht hatte jemand schon mal einen Kurs bei einem der Dozenten und kann dir etwas über seine Lehre erzählen. Solche Ratschläge können für deine Kurswahl ausschlaggebend sein und dich vielleicht vor der ein oder anderen Schlaftablette in der Vorlesung bewahren.

7. Überschätz dich nicht

Hier noch ein Sprachkurs, da noch eine Sportveranstaltung, und die Mitarbeit im Studierendenparlament passt auch noch in den Plan - viele Unis haben ein vielfältiges Angebot. Doch auch wenn du dich für total viele Veranstaltungen interessierst, solltest du dein Zeitmanagement im Blick behalten. Damit dich das neue Semester nicht überfordert, darfst du dich nicht überschätzen. Für die einzelnen Seminare brauchst du jeweils noch Vor- und Nachbereitungszeit. Und auch die Klausuren am Ende des Semesters schreiben sich nicht von alleine. Bleib lieber realistisch und überleg dir genau, wie viel Zeit du tatsächlich zur Verfügung hast und welche Kurse in deinen Zeitplan passen.
 

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8. Langfristig planen

Bei jeder Kurswahl solltest du bereits die kommenden Semester und vielleicht auch den Abschluss deines Studiums im Blick haben. Schau dir am besten vorher den Plan deines Studiengangs genau an. Bis wann musst du welche Kurse und Module abgeschlossen haben? In welchem Semester bietet sich ein Praktikum an? Wie musst du deine Kurse organisieren, wenn du bald mit der Abschlussarbeit beginnen willst? All diese Aspekte solltest du bei deinen Kurswahlen beachten und entsprechend geeignete Seminare und Vorlesungen aussuchen. Diese Taktik erspart dir kurzfristige Entscheidungen und eine unnötige Verlängerung deines Studiums, wenn du nicht rechtzeitig alle Leistungspunkte gesammelt hast.


 
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Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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