Studienkosten in NRW

Preise für Wohnheime und Mensen steigen

published: 15.09.2020

Studenten in Nordrhein-Westfalen sehen sich stetig steigenden Preisen für Wohnheime und Mensaessen ausgesetzt (Foto: pathdoc/Shutterstock.com) Studenten in Nordrhein-Westfalen sehen sich stetig steigenden Preisen für Wohnheime und Mensaessen ausgesetzt (Foto: pathdoc/Shutterstock.com)

Die Preise, die Studierende für ihre Wohnheimplätze und das Mensaessen zu zahlen haben, steigen stetig an. Dies zeigt sich in der Leistungsbilanz 2019 der Studierendenwerke Nordrhein-Westfalen, die der Deutschen Presse-Agentur in wesentlichen Auszügen vorliegt. Demnach steigt der Sozialbeitrag, aus dem Mensen und Wohnheime mitfinanziert werden, über die letzten Jahre stetig auf mittlerweile 182 Euro pro Kopf und Jahr an.
 

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Diese Sozialbeiträge sind Teil der gesamten Semesterbeiträge, die ebenfalls das Nahverkehrsticket und den Beitrag an den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) abdecken. Diese liegen in Nordrhein-Westfalen (NRW) zum Wintersemester 2019/20 bei durchschnittlich 301 Euro.

Der Preisanstieg liegt insbesondere an der unzureichenden Finanzierung der Studierendenwerke, die alleine in NRW Ende 2019 39.000 Wohnplätze unterhielten. Diese bekommen rund 40,5 Millionen Euro jährlich von der Landesregierung NRW, die zu 2021 nun eine Erhöhung um 10 Prozent angekündigt hat.
 

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Weitere Erhöhungen der Sozialbeiträge bleiben jedoch wahrscheinlich. Das führt dann auch zu höheren Mieten, die noch bei durchschnittlich 262 Euro liegen. Essenspreise steigen dadurch ebenfalls. Das günstigste Mensagericht lag laut Jahresbilanz noch bei knapp zwei Euro.

Trotz der steigenden Kosten beziehen immer weniger Studenten BAföG. 15,5 Prozent von 621.000 Immatrikulierten in NRW sind ein neuer Tiefstand. Nach jüngsten Angaben des Landesamts für Statistik ist die Gesamtzahl aller BAföG-beziehenden Schüler und Studierenden 2019 damit zum sechsten Mal in Folge gesunken, jetzt auf auf rund 161.000.


 
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[PA]

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