Die Freie Universität Berlin belegt im Humboldt-Ranking den ersten Platz und ist somit für Forschungsaufenthalte ausländischer Wissenschaftler besonders beliebt (Foto: Silvia Friedrich / Shutterstock.com) Die Freie Universität Berlin belegt im Humboldt-Ranking den ersten Platz und ist somit für Forschungsaufenthalte ausländischer Wissenschaftler besonders beliebt (Foto: Silvia Friedrich / Shutterstock.com)
Hoschul-Ranking

Diese Unis sind bei Forschern aus dem Ausland beliebt

An den Universitäten in Berlin und München arbeiten Forscher aus dem Ausland besonders gerne: Das neue Humboldt-Ranking zeigt, an welchen deutschen Universitäten Wissenschaftler aus dem Ausland in den letzten fünf Jahren mit Förderung der Humboldt-Stiftung geforscht haben. Auch kleinere Standorte wie Göttingen, Bremen oder Bonn sind beliebt.

Die Freie Universität und die Humboldt-Universität in Berlin stehen an erster und zweiter Stelle. Den dritten Platz belegt die Ludwig-Maximilians-Universität München, danach folgt die Technische Universität Berlin. Auf Platz fünf bis zehn folgen die Technische Universität München, die Universität Göttingen, die Jacobs University Bremen und die Universitäten aus Bonn, Potsdam und Konstanz. Die größten Veränderungen gegenüber dem letzten Ranking aus dem Jahr 2017 gab es unter anderem bei der Universität Konstanz, die von Platz 16 auf 10 kletterte. Die Tierärztliche Hochschule Hannover stieg von 38 auf 12 und die Universität Würzburg von 22 auf 14.
 


Beim Humboldt-Ranking werden die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlern verglichen, die in den letzten fünf Jahren als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Um einen Vergleich zwischen großen und kleineren Institutionen zu ermöglichen, setzt das Ranking die Aufenthalte in Beziehung zur Anzahl der Professuren an der jeweiligen Hochschule. Zusätzlich zum Gesamt-Ranking wurden auch Ranglisten nach Wissenschaftsbereichen erstellt, etwa zum naturwissenschaftlichen und geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich. Aufgrund der Corona-Pandemie veränderten sich die Stipendiaten-Programme, sagt Stiftungspräsident Hans-Christian Pape: "Hieraus resultieren Herausforderungen, aber auch Chancen, neue Konzepte für internationale Kooperationen, Austausch und Begegnungen zu finden. Es wäre fatal für den Forschungsstandort Deutschland und die Wissenschaft an sich, wenn wir verlernen, über Landesgrenzen hinauszudenken."
 

[PA]

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