Beim Studierendenwerk Hamburg kann ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro monatlich beantragt werden (Foto: Karolina/ Kaboompics/ Rawpixel.com) Beim Studierendenwerk Hamburg kann ein zinsloses Darlehen in Höhe von 400 Euro monatlich beantragt werden (Foto: Karolina/ Kaboompics/ Rawpixel.com)
Corona-Finanzhilfe

Hamburger Hilfsfonds für Studenten wieder verfügbar

Ab dem 28. Oktober können Studierende in Hamburg ein zinsloses Darlehen beantragen, wenn sie sich Corona-bedingt in einer finanziellen Notlage befinden. Die Hilfen in Höhe von 400 pro Monat können im jeweils laufenden Monat beim Studierendenwerk beantragt werden. Das Darlehen ist zunächst für Oktober, November und Dezember verfügbar.

Immatrikulierte Studenten an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hamburger Hochschule sind dazu berechtigt, einen Antrag zu stellen. Dazu gehören auch Studenten der Hamburger Fern-Hochschule und der Europäischen Fernhochschule Hamburg, wenn sich ihr Wohnsitz in Hamburg befindet. Die Rückzahlung soll frühestens zwölf Monate nach Ablauf des Monats beginnen, in dem das Darlehen bewilligt wurde. Monatlich können dann Raten in Höhe von 50 Euro zurückgezahlt werden. Das Darlehen wird nicht auf den Bedarf nach BAföG angerechnet. Der Geschäftsführer des Studierendwerks Hamburg, Jürgen Allemeyer, fordert zusätzlich eine Erweiterung der BAföG-Zahlungen: "Studierende sind durch die Corona-Pandemie in Not geraten und brauchen eine belastbare und sofort einsetzbare Lösung: Der Bund sollte das BAföG für Studierende, die bisher noch nicht antragsberechtigt waren, für mindestens zwei Jahre öffnen, denn die finanziellen Auswirkungen der Pandemie werden Studierende und Studieninteressierte noch über Jahre begleiten", so Allemeyer in einer Pressemitteilung.
 


Bereits im April, Mai und Juni konnten Hamburger Studierende das zinslose Darlehen beantragen. Damals wurden 748 Anträge vom Studierendenwerk bearbeitet. 621 Studierende haben das Darlehen erhalten. 248.000 Euro wurden insgesamt ausgezahlt. Von Juni bis Ende September konnten Studierende dann die Überbrückungshilfe des Bildungsministeriums beantragen, bis das Angebot eingestellt wurde. Das Studierendenwerk Hamburg bittet darum, dass die Anträge vollständig und gut lesbar eingereicht werden, um eine schnelle Bearbeitung zu ermöglichen.

[PA]

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