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Dokumente und Anträge für das BAföG-Amt können in Hamburg und anderen Bundesländern nun per App eingereicht werden (Foto: oatawa/Shutterstock.com) Dokumente und Anträge für das BAföG-Amt können in Hamburg und anderen Bundesländern nun per App eingereicht werden (Foto: oatawa/Shutterstock.com)
Digitalisierung

BAföG-Antrag jetzt per App möglich

Studierende an Hamburger Universitäten und Hochschulen können ab dem 19. Januar BAföG per App beantragen. Das Studierendenwerk Hamburg hat mit "BAföGdirekt" eine kostenlose App für Android und iOS vorgestellt, mit der die Beantragung von BAföG leichter und schneller vonstatten gehen soll. Zentrales Feature ist die direkte Übermittlung von Dokumenten. So können Unterlagen wie Kontoauszüge oder Steuerbescheide einfach mit der Kamera des Smartphones fotografiert und via App direkt übermittelt werden. Das zuständige Amt für die Antragstellung kann mittels Standortübermittlung automatisch identifiziert werden.
 


Bereits seit 2016 ist in Hamburg die digitale BAföG-Antragstellung möglich. Mit der App werde die Antragstellung noch unbürokratischer, meint Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank laut der Pressemitteilung des Studierendenwerks. Der Zugang zum BAföG werde dadurch nachhaltiger und niedrigschwelliger gestaltet. Die Senatorin sagte weiter: "Die förderberechtigten Studierenden in Hamburg möchte ich ermutigen, dieses Angebot zu nutzen und einen Antrag zu stellen. Gerade in diesen auch für viele Studierenden wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann die BAföG-Förderung eine wertvolle finanzielle Stütze sein!"
 


Auch andere Bundesländern unterstützen die App. So lassen sich mittels "BAföGdirekt" zuständige Ämter für BAföG in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und dem Saarland finden. Auch die Länder Bayern, Brandenburg, Bremen und Hessen unterstützen den Upload von Unterlagen.

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Der Autor: Hauke Koop
Der Autor: Hauke Koop

Der Autor: Hauke Koop

In Lüneburg geboren und aufgewachsen, zog es Hauke für die Ausbildung nach Hamburg. Im Anschluss begann er in der Hansestadt ein Studium der Politikwissenschaft. Der Cineast und Serienjunkie fährt gerne lange Strecken mit dem Fahrrad und findet Radrennen auch im Fernsehen spannend. Für Pointer schreibt er unter anderem über Filme, Musik und aktuelle (Uni-) Themen.