Lesen anstatt Streamen: Beim Klimaduell zweier Hochschulen zeigen Studierende, wie Verhaltensänderungen im Alltag zum Klimaschutz beitragen (Foto: HNEE) Lesen anstatt Streamen: Beim Klimaduell zweier Hochschulen zeigen Studierende, wie Verhaltensänderungen im Alltag zum Klimaschutz beitragen (Foto: HNEE)
Klimaschutz

Studenten messen sich im Klimaduell

Tägliche Challenges demonstrieren, wie man klimafreundlich durch den Alltag kommt und unkompliziert CO2-Emissionen einsparen kann. Um zu zeigen, dass jeder etwas zum Klimaschutz beitragen kann und das sogar Spaß macht, messen sich Studierende und Mitarbeitende der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in einem Klimaduell. Der Wettstreit dauert vom vom 23. März bis zum 19. Mai 2021 und läuft in einem virtuellen Format ab. Er kann auf den Social-Media-Seiten der Hochschulen sowie unter dem Hashtag #klimaduell21 verfolgt werden.
 


Seit 2016 besteht eine Kooperation zwischen der HNEE und der ZHAW, die den internationalen Austausch zwischen den Hochschulen und Studenten fördern soll. Nun organisiert derzeit ein Team von Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschulen das Klimaduell, mit dem sie aktiv und gemeinsam an möglichen Lösungsansätzen zum Klimaschutz mitwirken wollen. Das Konzept zum Klimaduell hat sich die Schweizer Hochschule ausgedacht. Wem gelingt es, am Ende mehr CO2-Emissionen einzusparen? Wer schafft es, das eigene Verhalten nachhaltig zu verändern?
 


Julian Koepke, der zum mehrköpfigen Organisationsteam gehört, erklärt in der Pressemitteilung der HNEE, dass das Prinzip des Duells einem Spielmechanismus folgt, der den Ehrgeiz jedes Einzelnen anspornen soll. "Es werden verschiedene praktische Herausforderungen, sogenannte Challenges, auserkoren, die dann von allen Teilnehmenden über einen bestimmten Zeitraum durchgehalten werden müssen, wie zum Beispiel eine Woche lang kalt zu duschen", sagt er. Die konkreten CO2-Einsparungen, die durch die Challenges von teilnehmenden Hochschulangehörigen erzielt werden, zäht die ZHAW. Auf Basis sogenannter Lebenszyklusanalysen, kurz LCA, werden die Einsparungen für die verschiedenen Verhaltensbereiche ermittelt.

Zudem hofft das Team, dass es mit den praktischen Aktionen, die man unkompliziert in den Alltag einbauen kann, viele Menschen dazu animieren könne, selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. "Die Idee ist, dass man online den Fortschritt des Duells verfolgen kann und die Challenges im Alltag mitmachen oder nachmachen kann", so Koepke. Das virtuelle Duell beginnt am 23. März 2021 von 16 bis 18 Uhr mit einem Startevent. Bis einschließlich 19. Mai 2021 folgen dann die verschiedenen Alltagsaufgaben, die man online unter dem Hashtag #klimaduel21 verfolgen kann.
 


"Wir verbreiten auf Instagram und Facebook Informationen, Fotos und Videos rund um das Klimaduell. Erste Posts sind dort bereits einsehbar", sagt Tanja Rakočević, die auch Teil des Organisationsteams ist. Dort kann man auch einem informativen Rahmenprogramm folgen. Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, hält beispielsweise einen Impulsvortrag. Zudem finden Workshops statt.
 

Klimaduellzürcher hochschule für angewandte zürcher hochschule für nachhaltige entwicklung eberswalde22 Mai 2021studierenden und mitarbeitendenhochschule für angewandte wissenschaftenangewandte wissenschaften zhawHochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)