An den Hochschulen in Deutschland waren 2020 etwa drei Prozent mehr Menschen beschäftigt als im Vorjahr. Im wissenschaftlichen Bereich war der Zuwachs deutlich geringer als in der Verwaltung (Symbolfoto: Sigmund on Unsplash) An den Hochschulen in Deutschland waren 2020 etwa drei Prozent mehr Menschen beschäftigt als im Vorjahr. Im wissenschaftlichen Bereich war der Zuwachs deutlich geringer als in der Verwaltung (Symbolfoto: Sigmund on Unsplash)
Zahlen des Statistischen Bundesamtes

Etwas mehr Beschäftigte an deutschen Hochschulen

An den deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken waren zum Jahresende 2020 insgesamt rund 759.000 Personen beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,9 Prozent mehr als Ende 2019. Dabei fiel der Beschäftigungszuwachs im wissenschaftlichen Bereich mit +2,0 Prozent geringer aus als in den nicht-wissenschaftlichen Bereichen Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst. In diesen Bereichen der Hochschulen waren Ende 2020 etwa 344.000 Personen beschäftigt und damit 4,0 Prozent mehr als Ende 2019 (rund 331.000). Detaillierte Ergebnisse findest du hier.
 


Zahl der Professorinnen und Professoren steigt um 1,5 Prozent

Zum wissenschaftlichen Bereich der Hochschulen zählten Ende 2020 rund 415.000 Beschäftigte (2019: 407.000). 65 Prozent der Beschäftigten des wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulpersonals waren hauptberuflich tätig. Dazu gehörten u.a. rund 49.000 Professorinnen und Professoren und etwa 205.000 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Professorinnen und Professoren um 1,5 Prozent, die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 4,0 Prozent. Rund 146.000 Beschäftigte (35 Prozent) waren etwa als Gastprofessorinnen und -professoren, Lehrbeauftragte oder wissenschaftliche Hilfskräfte nebenberuflich tätig.


Frauenanteil bei den Professuren am geringsten

Der Frauenanteil am gesamten Hochschulpersonal lag Ende 2020 wie bereits im Vorjahr bei 54 Prozent. Auch beim wissenschaftlichen Hochschulpersonal blieb der Frauenanteil gleich und betrug wie im Vorjahr 40 Prozent. Dabei waren weiterhin nur 26 Prozent der hauptberuflichen Professorenschaft Frauen. In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften war der Professorinnen-Anteil mit 14 Prozent am geringsten und in der Fächergruppe Geisteswissenschaften mit 40 Prozent am höchsten. In der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften betrug der Professorinnen-Anteil 32 Prozent und in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 21 Prozent. Überdurchschnittlich häufig vertreten waren Frauen Ende 2020 mit einem Anteil von 71 Prozent weiterhin beim nicht-wissenschaftlichen Personal.

[PA]

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