Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas erinnert in Berlin an die etwa sechs Millionen Juden, die im Nationalsozialismus ermordet wurden. Auch heute ist Antisemitismus noch verbreitet (Foto: Craig Cooper on Unsplash) Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas erinnert in Berlin an die etwa sechs Millionen Juden, die im Nationalsozialismus ermordet wurden. Auch heute ist Antisemitismus noch verbreitet (Foto: Craig Cooper on Unsplash)
Online-Studientag

"Antisemitismus gestern und heute"

Die Polizei hat im Jahr 2020 in Deutschland so viele antijüdische Angriffe festgestellt wie nie zuvor seit 2001. Insgesamt wurden 2275 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund gemeldet. Das berichtete der "Tagesspiegel" Anfang 2021 unter Berufung auf ein Papier der Bundesregierung. Gewalt- und Straftaten gegen Jüdinnen, Juden oder jüdische Einrichtungen sind in Deutschland also an der Tagesordnung. Zur Geschichte des Antisemitismus gehört der von den christlichen Kirchen befeuerte, oft religiös motivierte Antijudaismus. "Auch dessen alte Vorurteile sind heute keineswegs überwunden", sagt Professorin Barbara Schmitz, Leiterin des Lehrstuhls für Altes Testament und biblisch-orientalische Sprachen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Würzburg. Dieser gesellschaftlichen Situation widmet sich ein Online-Studientag.
 


Er findet am Mittwoch, 17. November 2021, von 9 bis 18 Uhr an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) statt. Wenn dich das Thema interessiert, kannst du mitmachen, denn die Veramstaltung richtet sich an Studierende, Lehrkräfte und andere Interessierte. Thematisiert werden theologische Aspekte des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart. Der Studientag beginnt und endet mit je einem Vortrag, dazwischen finden 14 Workshops statt. Interessierte melden sich für die Teilnahme per E-Mail an [email protected] an. Weitere Informationen findest du hier.

[PA]

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