Die Polizei ermittelt nach dem Amoklauf an der Uni Heidelberg, bei dem eine Studentin und der Täter starben. Das Motiv ist weiter unklar (Symbolfoto: Polizeiabsperrung von Tim Reckmann lizensiert durch CC BY 2.0) Die Polizei ermittelt nach dem Amoklauf an der Uni Heidelberg, bei dem eine Studentin und der Täter starben. Das Motiv ist weiter unklar (Symbolfoto: Polizeiabsperrung von Tim Reckmann lizensiert durch CC BY 2.0)
Kopfschuss

Studentin nach Amoklauf an der Uni Heidelberg gestorben

Eine junge Frau und der Täter sind tot, drei weitere Menschen verletzt - so lautet die traurige Bilanz einen Tag nach dem Amoklauf an der Universität Heidelberg. Die 23-jährige Studentin war am Montagmittag, 24. Januar, von dem Angreifer in den Kopf geschossen worden und erlag am Nachmittag in der Uniklinik ihren schweren Verletzungen. Zwei weitere Studentinnen und ein Student wurden leicht verletzt.
 


Der mutmaßliche Täter ist ein 18-jähriger Student aus Deutschland. Er soll in einem Hörsaal der medizinischen Fakultät, in dem sich 30 Personen zu einem Tutorium aufhielten, Gewehrschüsse abgegeben haben. Laut Polizeiangaben floh der Mann anschließend aus dem Uni-Gebäude auf dem Campus Im Neuenheimer Feld ins Freie und tötete sich selbst. Das Motiv des Angreifers ist weiter unklar.
 


Wie die Ermittler mitteilten, handelt es sich bei der Tatwaffe um eine Schrotflinte, die der mutmaßliche Täter im Ausland erwarb. Bei der Tat hatte der Deutsche nach Polizeiangaben 100 Schuss Munition und eine weitere Langwaffe dabei. Der Täter hätte die Möglichkeit gehabt, nachzuladen, so der Präsident des Polizeipräsidiums Mannheim. Es ist unklar, warum der Student den Angriff nach drei Schüssen beendete. Die Polizei durchsuchte inzwischen die Wohnung des 18-Jährigen in Mannheim und weitere Räumlichkeiten bei seinen Eltern. Dabei stellten die Ermittler digitales Equipment scher, das nun ausgewertet wird.
 

[PA]

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