Studentenproteste weiten sich aus

"Hupen gegen Studiengebühren"

published: 11.05.2005

Studentenproteste in Hamburg  (Foto: Public Address) Studentenproteste in Hamburg (Foto: Public Address)

Die Studentenproteste gegen die geplante Erhebung von Studiengebühren weiten sich aus: In Berlin, Hamburg, Stuttgart, Freiburg und Mannheim kommt es fast täglich zu neuen Protestaktionen der Studierenden.

Nach einer Urabstimmung auf dem Hamburger Campus, bei der sich 94 Prozent der Teilnehmer (Wahlbeteiligung: 33 Prozent) gegen die Einführung der als unsozial bezeichneten Gebühren ausgesprochen hatten, kam es am Dienstag, dem 10. Mai ab den frühen Morgenstunden auch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

 (Foto: Public Address)(Foto: Public Address)

Bereits um 6.30 Uhr hatten 300 Studierende die Straße vor dem Uni-Hauptgebäude blockiert – eine der wichtigsten Verkehrsadern der Hansestadt. Ein Großaufgebot der Polizei räumte die Straße; 47 Personen, darunter ein AStA-Sprecher, wurden vorübergehend festgenommen. Im Laufe der Aktionen kam es zu Kilometer langen Staus auf vielen Hamburger Einfallstraßen.

Am Mittwoch, dem 11. Mai, werden die Proteste kreativer: „Hupen gegen Studiengebühren“ fordern Spruchbänder am Straßenrand auf.

Zum großen Erstaunen auch der Demonstrierenden unterstützen viele Autofahrer, darunter auch eine große Zahl von Lastwagen, die Proteste durch lautes Hupen. Am Rande unterhalten sich immer wieder Gruppen von Studierenden mit den eingesetzten Beamten – ein friedliches Bild, dem ein beteiligter Student Nachdruck verleiht: „Keine Gewalt“ hat er sich mit Tape auf die Stirn geklebt!

[PA]

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