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Studentenproteste in Hamburg

"Wir erhoffen uns Gesprächsbereitschaft"

published: 13.11.2009

Das besetzte Audimax steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit  (Foto: Public Address) Das besetzte Audimax steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit (Foto: Public Address)

In Wien begannen die Studentenproteste, wie eine Welle schwappen sie jetzt nach Deutschland über. In rund 20 Städten besetzen Studierende mittlerweile Hörsäle, um gegen die aktuelle Bildungspolitik zu protestieren. Auch in Hamburg besetzen Protestler seit Mittwoch Nachmittag das Audimax der Universität.

Student Bastian Büning setzt sich für Veränderung ein (Foto: Public Address)Student Bastian Büning setzt sich für Veränderung ein (Foto: Public Address)

Betritt man den Campus der Hamburger Universität, ist von Protesten zunächst nicht viel zu spüren. Studierende und Lehrende ziehen ihrer Wege, keine Spur von lautstarken Forderungen oder Demonstrationen – bis man das Audimax erreicht.

Hier wird schnell klar, dass doch nicht alles so normal ist wie sonst. Die große Glasfront des Gebäudes ist komplett mit Bannern und Plakaten behängt und im Gebäude selbst versammeln sich die protestierenden Studenten. An Infoständen werben sie für ihre Ziele. "In erster Linie geht es darum, dass sich seit dem Bildungsstreik im Sommer nichts verändert hat - trotz Zusagen von Politikern", erklärt Energie- und Umwelttechnikstudent Bastian Büning. "Durch die Besetzung erhoffen wir uns Gesprächsbereitschaft von Politikern, von Hochschulleitern und den Leuten, die etwas verändern können."

Immer höherer Druck lastet auf den Studierenden

Studiengebühren, zunehmende Entdemokratisierung und den wachsenden Leistungsdruck nennen die Studierenden als das, was ihnen immer mehr zu schaffen macht. Deshalb wird die Aktion von einem Großteil der Studenten positiv wahrgenommen. Fenja Schmidt findet die Besetzung sinnvoll, da die Frustration unter den Studierenden mittlerweile relativ hoch sei.

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www.uni-hamburg.de

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