Lernen bei Hitze

Fünf Tipps zum Coolbleiben

published: 07.07.2010

Abkühlung tut den Füßen wie dem Kopf gut (Foto: shutterstock.com/Netfalls - Remy Musser) Abkühlung tut den Füßen wie dem Kopf gut (Foto: shutterstock.com/Netfalls - Remy Musser)

"Puh, ist das heiß! Und bei diesem schweißtreibenden Wetter soll ich etwas für die Uni tun?" Wenn du dich schon mal bei diesem Gedanken ertappt hast, sind die folgenden fünf Tipps der Techniker Krankenkasse etwas für dich. Denn auch der klarste Himmel und Temperaturen über 30 Grad werden deine Studienordnung nicht erweichen. Und dein Prof verlangt trotz idealen Strandwetters genau jetzt dieses Referat oder diese Seminararbeit von dir. Unpraktisch! Was du aber tun kannst, damit du auch bei Sommerhitze dein Lernpensum locker erledigst, weiß Unikosmos.

1. Morgens lernen

Direkt nach dem Aufstehen bist Du ausgeruht und fit für den Tag. Öffne die Fenster und lasse Sauerstoff herein: Die Luft riecht jetzt frisch und die Sonne hatte noch keine Zeit, deinen Arbeitsplatz in eine Sauna zu verwandeln. Jetzt kannst du dich optimal auf deinen Lernstoff konzentrieren. Nutze dieses Zeitfenster!

Stelle dir in der Vorlesungszeit den Wecker ein bis zwei Stunden früher als sonst und setze dich schon vor der Uni an deinen Schreibtisch. Wenn dann nach deinen Seminaren die Mittagssonne auf den Campus brennt, hast du das Meiste schon geschafft. Auch in den Semesterferien solltest du zeitig aufstehen und die kühlen Morgenstunden für dich nutzen.

2. Genug trinken

Ein erwachsener Mensch verliert zwischen zwei bis drei Liter Körperflüssigkeit pro Tag – bei Hitze noch mehr. Im Sommer gibt die Haut durch vermehrtes Schwitzen verstärkt Flüssigkeit ab. Damit verhindert der Körper, dass seine Temperatur ansteigt, da der Schweiß beim Verdunsten die Haut kühlt. Wenn du zu wenig trinkst, wird dein Blut dickflüssig und belastet dein Herz-Kreislauf-System. Wassermangel wirkt sich sofort negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit aus – und das schon, bevor ein Durstgefühl auftritt.

Sorge also dafür, dass du immer ausreichend Getränke griffbereit hast und nimm am besten jede halbe Stunde ein paar Schlücke zu dir. Am besten eignen sich Wasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sowie Obst- und Gemüseschorlen. Du solltest auf diese Weise am Tag mindesten zwei Liter Flüssigkeit zu dir nehmen. Etwa einen Liter Wasser holt sich dein Körper zusätzlich aus der festen Nahrung.

3. Kleine Einheiten planen

Nimm dir keine unrealistischen Marathon-Lernstrecken vor, die du dann doch nicht durchhältst. Setze dir stattdessen lieber kleine Aufgaben, die du aber gewissenhaft erledigst. Mit dieser Methode festigst du den Stoff sowieso besser. Also: Lieber fünfmal in der Woche eine Stunde lernen, als alles mit schlechtem Gewissen aufs Wochenende schieben und dann nach zwei Stunden erschöpft und mit schlechter Laune abbrechen.

Mache zudem während deiner Lernphasen kurze Pausen. Es strengt die Augen beispielsweise stark an, ständig auf den Computer-Bildschirm zu schauen. Lenke deinen Blick ab und zu in Richtung Fenster und gucke hinaus. Dadurch gibst du deinen Augen die Möglichkeit, sich zu erholen.

4. Für Bewegung sorgen

Damit dein Kreislauf trotz des vielleicht erdrückenden Wetters fit bleibt und dein Blutdruck nicht in den Keller sackt, solltest du dich regelmäßig bewegen. Stehe ab und zu vom Schreibtisch auf und dehne dich oder öffne das Fenster. Lasse das Gelernte einfach bei einem kleinen Spaziergang zum Supermarkt sacken oder erhole dich, während du mit dem Rad Bücher zur Bibliothek zurückbringst. Verausgabe dich dabei aber nicht völlig, sondern lasse es ruhig angehen. Am Abend, wenn es kühler geworden ist, kannst du dich beim Joggen austoben, Schwimmen gehen oder dein Fitnessstudio aufsuchen.

5. Freizeit genießen

Auszeiten sind wichtig. Sie entspannen dich, regenerieren dich, geben dir neue Energie und bringen frischen Wind in deine Gedanken. Wer allerdings den ganzen Tag unbeweglich in der Sonne schmort, über die Maßen Alkohol trinkt und viel zu spät ins Bett kommt, fühlt sich am nächsten Tag wahrscheinlich eher erledigt als erholt. Suche dir für deine Freizeit daher lieber etwas aus, das dir Spaß, deine Leistungsfähigkeit aber nicht kaputt macht. Unternimm beispielsweise einen Ausflug mit deinen Freunden - etwa in eine andere Stadt oder an einen See. Manchmal tut es einfach gut, etwas anderes als deine Bücher zu sehen.

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Köchin, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.

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