Nasenspülungen mit Salzwasser, schleimlösende Tees (Anis, Fenchel, Thymian, Salbei) sind bewährte Hausmittel gegen Erkältungen (Foto: shutterstock.com/Dirima)Mit der Zahnbürste zu putzen ist wohl übertrieben, aber auf einige Punkte sollte man beim gesunden Wohnen achten (Foto: shutterstock.com/Africa Studio)Da gibt es doch bessere Wege, um Differenzen in der WG beizulegen... (Foto: shutterstock.com/Luis Louro)"Du hast meine Milch geklaut!" - Streitereien aus nichtigem Anlass (Foto: shutterstock.com/wavebrakmedia)Von Suquet blickt man auf den Hafen von Cannes (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/fr_zil/2484550028/in/photolist-2q1vCH-dA4ucs-aZf6Jv-7QpChr-sroHx-sroDB-sroEJ-sroG1-4MxYas-4HGL8x-bmsCy4-srouN-sropd-srow5-srotj-sror8-sroyb-sroCc-sroA3-2KxeWm-8GfEni-4NFwwx-eJTiQ7-e2fym-e2fyk-6qsT78-4ecmea-doxR1V-dFGbv2-doy2yW-2KsWTz-2Kweks-bkfPwM-qHikg-6hV1TK-4ecm1V-8cQU9E-8cMzKv-4RckEE-ac3L6L-ac3KXs-63e4hA-6qsTCn-64Zax3-6qx2mU-6qx7LS-a4QKhb-PjbSE-bCLCgn-86v8jC" target="_blank">Baie de Cannes</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/fr_zil/" target="_blank">fr.zil</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank">CC BY-SA 2.0</a>)Wenn man zum ersten Mal seine Wohnungstür aufschließt, ist das ein richtig gutes Gefühl (Foto: shutterstock.com/Michaelpuche)Papst Benedikt XVI  (Foto: Public Address)

WG-Spezial

Was für ein Studientyp bist du?

published: 05.10.2005

"Putzen oder nicht putzen" ist oft ein heißes Thema in WGs (Foto: shutterstock.com/gpointstudio) "Putzen oder nicht putzen" ist oft ein heißes Thema in WGs (Foto: shutterstock.com/gpointstudio)

Du weißt nicht, ob du das Richtige studierst? Dein WG-Leben verrät es dir! Ein nicht ganz ernst gemeinter Persönlichkeitstest...

  1. Natürlich. Du kommst nach Hause und trittst als erstes gegen die beiden Mülltüten, die du heute Morgen netterweise in den Flur gestellt hattest, um dem zuständigen Mitbewohner seinen Hausdienst zu erleichtern. Selbstverständlich sind Brot-, Keks- und wer weiß was für Krümel noch immer nicht vom Teppich entfernt worden und die Haare im Waschbecken könnten schon bald ein gewohnheitsbedingtes Bleiberecht verlangen. Immer das Gleiche, wenn Jörn mit der Putzarbeit dran ist. Du musst etwas unternehmen. Aber was?

    1. „Interessanter Fall. Ich setze mich sofort an den Schreibtisch und arbeite eine Unterlassungserklärung bezüglich der Nichterledigung wohngemeinschaftsinterner Arbeitspflichten aus. Eine Abschrift der Erklärung kommt mit der Bezeichnung WGV §142.3 in die Ablage, den Empfang des Originals lasse ich mir von Jörn schriftlich bestätigen. Im Wiederholungsfalle droht ihm die Abmahnung.“

    2. „Ich gehe zu Jörn und biete ihm an, gegen Zahlung eines entsprechenden Obulus seinen Putzdienst zu übernehmen. Das Geld wandert anschließend gleich auf mein Festgeldkonto. Genauso wie im letzten Monat.“

    3. „Interessanter Fall. Ich schlage sofort bei Adorno nach, um zu erfahren, wie der mit dem Problem umgegangen wäre.“

    4. „Armer Jörn. Der ist nach der Trennung von der Marie sicherlich emotional völlig am Boden. Ich schlucke meinen Ärger herunter und übernehme Jörns Putzdienst. Genauso wie im letzten Monat.“

    5. „Interessanter Fall. Und ein willkommener Anlass, an dem von mir konzipierten WG-Roboter Minna 2010 weiterzubasteln.“

  2. Du hast zwar nichts gegen laute Musik und fandest deine Eltern schrecklich spießig, wenn sie früher wie die Furien in dein Zimmmer stürzten, nur weil du die Stereoanlage einmal kurz auf Anschlag gedreht hattest. Aber was Paolo da seit Tagen treibt, geht zu weit. Dieses dezibelschwangere Heavy-Metal-Gestümper in der Nacht vor deiner alles entscheidenden Klausur – das sprengt sogar deine Toleranzgrenze. Du gehst in sein Zimmer und sagst:

    1. „Eines sage ich dir: Wenn ich die Klausur morgen in den Sand setze, verklage ich dich!“

    2. „Weißt du eigentlich, wie viel Strom du gerade verbrauchst? Ich verlange von dir eine Sonderabgabe bei der nächsten Abrechnung.“

    3. „Könnte ich bitte meinen Adorno wiederhaben, den ich dir neulich geliehen habe? Ich möchte wissen, wie der mit diesem Problem umgegangen wäre.“

    4. „Du, sorry, ähm, klasse Musik, aber könntest du vielleicht..., also, wenn du die Anlage ein klein wenig... öööhm, oder - hättest du vielleicht ein paar Ohrstöpsel für mich?“

    5. „Du, ich glaube, mit deinem analogen Modem stimmt etwas nicht.“

  3. Im Briefkasten befindet sich die neue Ausgabe der gemeinschaftlich abonnierten Zeitung. Welcher Teil ist für dich reserviert?

    1. „Gar keiner. Mir gehört lediglich die monatliche Sonderbeilage ‚Alles, was Recht ist.’“

    2. „Komische Frage. Der Wirtschaftsteil natürlich. Alles andere ist doch uninteressant. Na ja, abgesehen vom Sportteil vielleicht.“

    3. „Das Feuilleton. Wegen möglicher Rezensionen neuer Bücher, die sich mit der ‚Dialektik der Aufklärung’ befassen.“

    4. „Eigentlich der Politikteil. Ich frage aber erst mal die anderen, ob es okay ist, wenn ich ihn zuerst lese.“

    5. „Zeitungsabo? Nachrichten auf Papier sind mir dann doch ein bisschen zu retro...“

  4. Du sitzt in deinem Zimmer, als dir plötzlich ein verdächtiger Geruch um die Nase weht – Nikotin! Und das in eurer Nichtraucher-WG. Ein Blick in die Küche bestätigt: In der Küche steht Evelyn und raucht. Deine Reaktion?

    1. Du gehst in dein Zimmer zurück. Da gibt es interessante Fachliteratur zum Thema Schmerzensgeld.

    2. Du gehst in dein Zimmer zurück. In deiner Hemdtasche stecken fünf „Bestechungszigaretten“ von Evelyn, die du bei Gelegenheit zu einem horrenden Preis an die Delinquentin zurückveräußern wirst.

    3. Du gehst in dein Zimmer zurück. Du musst unbedingt herausfinden, ob Adorno eigentlich geraucht hat.

    4. Du gehst in dein Zimmer zurück, holst die Schachtel mit der Aufschrift „Notfallbox“ hervor, entnimmst ihr die Zigarettenschachtel und gibst sie an den bedauernswerten Tabakjunkie weiter. Du bist froh, dass du die Sucht inzwischen überwunden hast, fühlst dich aber gleichzeitig irgendwie schuldig...

    5. Du gehst in dein Zimmer zurück. Du denkst: „Nichtraucher-WG? Ach, du sch...“, öffnest das Fenster und siehst zu, dass du dem Aschenbecher-Sammelsurium rund um deinen PC Herr wirst.

  5. Du sitzt in deinem Zimmer, als dir plötzlich ein verdächtiger Geruch um die Nase weht – Essen! Leckeres Essen! Ein Blick in die Küche bestätigt: Da steht ein wunderbarer Gemüseauflauf dampfend und einsam auf dem Tisch. Du riskierst einen Schulterblick: niemand in der Nähe. Was tust du?

    1. Du hast Hunger. Mundraub ist nicht strafbar. Du wünschst dir guten Appetit.

    2. Du bedienst dich. Sollte der Koch/die Köchin dich erwischen, wirst du auf den immensen Stromverbrauch verweisen, den ja schließlich die Gemeinschaft und damit auch du finanzieren musst. Somit holst du dir eigentlich nur, was dir ohnehin zusteht.

    3. Vollkommen uninteressant, was Adorno denken würde. Du holst dir einen Teller und schneidest dir ein großes Stück ab.

    4. Du bist total gerührt, dass jemand so lieb war, deinen Auflauf aus dem Ofen zu holen. Was macht es schon, dass er jetzt ein riesiges Loch in der Mitte hat.

    5. Dein Ernährungsplan ist so auf das „PC-Menü“ Tiefkühlpizza, Zigaretten, Cola eingestellt, da willst du lieber keine Experimente machen.



[TK]

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