Zweitstudium

Das Studium danach

published: 30.11.2004

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Wenn auf einen ersten Hochschulabschluss, der an einer deutschen Hochschule erworben wurde, ein zweites grundständiges Studium folgt, bezeichnet man dieses als Zweitstudium. Ein grundständiges Studium bezeichnet laut Freie Universität Berlin „einen Studiengang, der aus Grund- und Hauptstudium besteht und mit einer Staats-, Diplom- oder Magisterprüfung abgeschlossen wird, im Gegensatz zu Aufbaustudiengängen, die erst ein anderes Studium voraussetzen.“ Auch Fachhochschulabsolventen zählen als Zweitstudienbewerber.

Für Zweitstudiengänge kann man sich nicht immer ohne weiteres einschreiben. Bei Studiengängen, deren Kapazitäten durch den Numerus Clausus beschränkt werden, ist in der Regel eine Bewerbung erforderlich. Infos darüber und eventuelle weitere Zulassungsvoraussetzungen - z.B. zwingende berufliche Gründe, wissenschaftliche Gründe - gibt es in den jeweiligen Immatrikulationsbüros.

Unter die Kategorie Zweitstudium fallen nicht: Studiengänge, die speziell als Aufbau, Zusatz- oder Weiterbildungsstudien konzipiert sind - beispielsweise Master-Studiengänge, die auf einem Bachelor-Abschluss aufbauen.

Für ein Zweitstudium gibt es in der Regel keine Fördermöglichkeiten.

[Sonja Ritter]

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