An der Uni Mainz machen Studierende Fernsehen (Foto: shutterstock.com/Anatoly Tiplyashin)Wenn du neu an deinem Arbeitsplatz bist, musst du dich auf viele Regeln einstellen  (Foto: shutterstock.com/Shou)Die Messe bietet viele Informationsmöglichkeiten (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/energieagentur-nrw/10866544424/in/photolist-hyeT5d-hye7st-hyeSR7-hyeiyN-hyfQxr-hyfPBD-hyfPhR-hyfQGe-hyeiEj-hyeSNm-hyeicW-hye6dV-hyeSnS-hyfPZx-hyei5b-hyehu3-c1uAMy-5BHamb-hye7h8-hyeiNf-9gspyW-6CK69s-c1uAtN-8QLSAo-9gpj2B-9gpg2v-9gsqsQ-9gpimH-9gpjtF-9gsq1N-9gsqfd-7cJCE4-cmKFR-hAz5Cp-hAixLf-hAzvPL-hAzpsP-hAm7mi-hAoSY2-hAn3xh-hAvAVr-hApJPH-hAvAic-hAy42v-hAwGW1-hAmhKY-hArFYi-hAjynS-hAnNh1-hAypee" target="_blank">Kooperationsabkommen GIZ und EANRW am 13.11.2013, Messe Essen</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/energieagentur-nrw/" target="_blank">EnergieAgentur.NRW</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC BY 2.0</a>)Planung ist alles: So schaffst du dein Examen (Foto: shutterstock.com/Ollyy)Viele Studierenden scheinen das Internet für eine Art Gostwriter für ihre Studien- und Hausarbeiten zu halten (Foto: shutterstock.com/Imillian)Wenn man sich gut informiert, lässt sich auch als unverheiratetes Paar zusammen Geld sparen - etwa bei Versicherungen (Foto: shutterstock.com/Khongkit Wiriyachan)Sabine Hockling kennt die Rechte des Arbeitnehmers  (Foto: Public Address)

Energie sparen

So leicht lässt sich Strom sparen

published: 02.01.2007

Schon mit wenig Aufwand lässt sich Strom sparen (Foto: shutterstock.com/Barnaby Chambers) Schon mit wenig Aufwand lässt sich Strom sparen (Foto: shutterstock.com/Barnaby Chambers)

Der weiße Briefumschlag sah harmlos aus. Doch sein Inhalt kam für Ana und Stefan einer Katastrophe gleich. Denn mit der Nebenkostenabrechnung stand für die beiden Studenten großer Ärger ins Haus. Vor allem die Stromkosten hatte das junge Paar für deutlich niedriger gehalten. Sie zahlten seit ihrem Einzug monatlich einen Abschlagsbetrag an den Stromlieferanten. Leider lag der tatsächliche Verbrauch am Jahresende viel höher als ursprünglich geschätzt. Also blieb den Beiden nichts anderes übrig, als den geforderten Betrag zu überweisen und damit ihre Ersparnisse anzuzapfen.

Für viele Menschen ist die jährliche Nebenkostenabrechnung eine mittlere Katastrophe. Denn dann stellt sich heraus, wie viel Energie ein Haushalt wirklich verbraucht hat. Und immer öfter kommt es dann zu saftigen Nachzahlungen. Der Grund liegt vor allem in dem verschwenderischen Umgang, mit dem viele private Haushalte ihren Strom verbrauchen. Wie das Statistische Bundesamt in Berlin vorgelegt hat, ist der Energieverbrauch deutscher Haushalte von 1995 bis 2005 um 3,5 Prozent gestiegen. Das liege an der zunehmenden Wohnfläche und der wachsenden Ausstattung der Haushalte mit Elektrogeräten, glauben die Bundesstatistiker. Gerade beim Stromverbrauch ließen sich noch große Einsparung machen. Doch wo lässt sich sparen?

Geräte abschalten
Den größten Stromsparfaktor sieht das Bundesamt im Umgang mit Elektrogeräten. Die Leerlaufverluste bei Fernsehern und Computern betragen derzeit in den Privathaushalten 17 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht Stromkosten von 3,3 Milliarden Euro. Deshalb empfehlen die Experten – wenn möglich – Elektrogeräte auch mal abzuschalten. Vor allem Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Stereoanlagen und DVD-Player werden häufig im Stand-By-Modus belassen. Hier lässt sich viel Energie sparen, wenn die Geräte abgeschaltet werden. Abhilfe kann eine einfache Steckerleiste schaffen, die separat an- und ausgeschaltet werden kann. Gewöhnt man sich daran, jeden Abend die Leisten auszuschalten, lassen sich einige Euro sparen: etwa fünf bis zehn Prozent vom Jahresumsatz. Wer keine Steckerleiste mit Ausschaltknopf mag, kann sich auch einen so genannten Powersafer anschaffen, der alle nachgeschalteten Geräte bei Nichtbenutzung komplett vom Netz trennt. Für etwa 50 Euro ist das fernbedienbare Gerät im Handel zu haben.

Augen auf beim Elektrogeräte-Kauf
Schon bei der Anschaffung von neuen Elektrogeräten sollten energiebewusste Kunden die Augen offen halten. Denn beim Kauf lassen sich Strom und damit bares Geld sparen. Heute ist der Stromverbrauch von neuen Elektrogeräten in so genannte Energieeffizienzklassen eingeteilt, die auf einen ungefähren Jahresbedarf schließen lassen. Hier einmal zum Taschenrechner zu greifen und den Jahresbedarf eines neuen Kühlschranks oder einer Waschmaschinen auszurechen, lohnt sich. Besonders bei Stromfressern wie Waschmaschinen können die Unterschiede beträchtlich sein. Auch wenn einige Geräte in der Anschaffung etwas teurer sind, kann sich das schon nach einem Jahr Gebrauch rentierten. Empfehlenswert sind daher Geräte der Effizienzklasse A oder B.

Das beste Beispiel für kluge Neuanschaffungen sind Kühlschränke. In der Regel sind die elektronischen Frischhalter die größten Stromkiller im Haushalt, vor allem wenn es sich um Geräte handelt, das schon Oma und Opa benutzt haben. 20 Jahre alte Geräte verbrauchen bis zu 40 Prozent mehr als neue.

Kluge Glühbirnen sparen
Auch bei Glühbirnen lassen sich erhebliche Einsparungen erzielen. Durch den Einsatz von Energiesparlampen wird bis zu 80 Prozent weniger Strom verbraucht. Sie sind zwar teurer, holen die Mehrkosten aber durch eine längere Lebensdauer wieder rein. Am sinnvollsten sind Energiesparlampen in Räumen, in denen das Licht lange angeschaltet ist.

Weiterer Strom kann durch einige wenige Tipps eingespart werden. So solltet ihr beim Kochen immer darauf achten, dass die Töpfe zur Größe der Platten passen: Mit zu kleinen Töpfen heizt man nur unnötig die eigene Küche auf. Auch der gute alte Wasserboiler oder Durchlauferhitzer, der noch in etlichen Altbauwohnungen unter der Spüle installiert ist, muss nicht auf Dauerbetrieb das Wasser erwärmen. Einfach das Gerät auf halbe Leistung stellen. Zehn Minuten vor dem Geschirrspülen kann der Boiler dann voll aufgedreht werden, danach wieder runterdrehen.

Wenn ihr einige dieser Ratschläge beherzigt, spart ihr schon reichlich Strom. Und das Positive daran ist nicht nur, dass ihre euren Geldbeutel schont, sondern auch die Tatsache, dass ihr etwas für die Umwelt tut. Rund 40 Prozent des Kohlendioxid-Ausstoßes in Deutschland entstehen nach Angaben einer Umweltschutzorganisation bei der Umwandlung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas in Elektrizität.

[Jörg Römer]

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