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Studium

So klappt`s mit der Wohnungssuche

published: 03.03.2015

Die Wohnungssuche ist gerade für Erstsemester nicht immer einfach (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock.com) Die Wohnungssuche ist gerade für Erstsemester nicht immer einfach (Foto: wavebreakmedia/Shutterstock.com)

Eine Castingtour in Leipzig, ein glücklicher Zufall in Magdeburg und der frühe Vogel fängt eine WG in Jena. Als Erstsemester kann man auf viele Arten etwas zum Wohnen finden. Doch als Neuling hat man es auf dem Markt nicht leicht, denn bezahlbarer Wohnraum ist fast in allen Hochschulstädten Mangelware. Und allein im Studienjahr 2014 gab es 498000 Studienanfänger!

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Auch für Claudia war die Wohnungssuche in Leipzig nicht einfach. Drei Wochen vor Studienbeginn kam sie aus den USA zurück, von wo aus sie bereits nach einer Bleibe gesucht hatte. Doch niemand wollte einen Termin vereinbaren. Wieder in Deutschland ging die Suche weiter. Immer wieder nahm die damals 19-Jährige an WG-"Castings" teil und erlebte dabei so einiges. "Einmal saßen wir alle in der leeren Wohnung, haben Kuchen gegessen und uns unterhalten. Dabei haben sich alle überboten mit den Sachen, die sie zur Wohnung beisteuern könnten", berichtet die American-Studies-Studentin. "Aber ich konnte nie etwas beisteuern. Hallo? Ich war Erstsemester, woher sollte ich das nehmen?" Doch dann fand sie eine leere Wohnung, bei der der Vermieter für jedes Zimmer einen eigenen Mietvertrag abschloss, sodass daraus eine WG wachsen konnte. Bald darauf zog sie in ihr neues Domizil.


Sebastian hatte es in Magdeburg schon leichter. "Ich bin nach Magdeburg gefahren, um mir die Uni anzuschauen. Dabei fiel mir der Campus Tower ins Auge, an dem ein Schild hing, dass dort Appartements vermietet werden." Sebastian ließ sich eine Wohnung zeigen und klärte dann später die Formalitäten erfolgreich per Mail. Schon hatte der 23-Jährige seine Bude in Campusnähe.


Tobias suchte monatelang in der Großstadt Hamburg nach einer passenden Wohnung, fand aber nichts. Genauso ging es zwei Freunden von ihm. "Da beschlossen die Eltern meines Kumpels, eine Eigentumswohnung zu kaufen", erzählt der 22-Jährige. In der neuen Bleibe war noch ein Zimmer frei und so zog Tobias kurzerhand mit ein. "Die Miete war günstig und mein Zimmer war sehr geräumig - was will man mehr?"


"Ich erinnere mich, wie verzweifelt ich war, keine Wohnung zu kriegen", sagt Elisabeth über ihre Suche in Jena. Bereits im März bewarb sich die damalige Abiturientin um eine Unterkunft im dortigen Studentenwerk. "Ich hatte weder mein Abi, noch einen Studienplatz, aber ich wollte nicht warten." Bis Mai gab es keine Antwort. So machte sich die Germanistikstudentin auf in die 16 Kilometer entfernte Kreisstadt Apolda, um dort nach einer Wohnung zu suchen. Dort ist der Wohnungsmarkt wesentlich entspannter als im Studentenmagneten Jena. Als sie dann den Mietvertrag für die Wohnung in Apolda unterschreiben wollte, bekam sie vom Studentenwerk eine WG in Jena angeboten. "Innerhalb eines Tages erledigte ich den ganzen Papierkram, sodass ich schneller war als die Konkurrenz", berichtet die 22-Jährige. "Die WGs werden vom Studentenheim zusammengewürfelt, aber das finde ich immer noch besser als die schlechte Zugverbindung zwischen Jena und Apolda."


Im Jahr 2011 machte sich auch Philipp auf Wohnungssuche in Magdeburg. Mit einem ehemaligen Schulkameraden wollte er eine Zweier-WG gründen, daher suchten sie eine 3-Raum-Wohnung, die beiden gefallen sollte. "Die erste Wohnung, die wir uns ansahen, war echt widerlich", erklärt der Sportwissenschaftler. "Es gab überall Schimmel, die Fenster waren undicht und der Boden klebte." Es folgten weitere Besichtigungen, aber nie entsprach das Objekt den Vorstellungen der beiden. Letztendlich fanden sie eine Wohnung im Stadtteil Neue Neustadt, die aber noch renoviert werden musste. "Das Geld für die Materialien wurde von dem Wohnungsunternehmen gesponsert", erklärt der 23-Jährige. "Somit konnten wir unser neues Heim ganz nach unserem Geschmack gestalten." Bis die Renovierungsarbeiten abgeschlossen waren, lebte Philipp noch bei seinen Eltern.


Anna machte es sich in der Hauptstadt Berlin ganz einfach und blieb zuhause wohnen. "So habe ich mir die ganze stressige Wohnungssucherei erspart", erklärt die Kulturwissenschaftsstudentin. "Außerdem ist es bei Mama immer noch am Schönsten und darüber hinaus auch preiswert."

Also keine Panik, wenn du nicht gleich beim ersten Versuch eine Wohnung findest. Hauptsache, du fängst frühestmöglich mit der Suche an: Dann ist der Andrang noch nicht so riesig und deine Chance auf ein nettes Zimmer ist größer. Bisher hat noch jeder eine Bleibe gefunden.

[Winnie Hildebrandt]

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