Neue Studie

Absolventen erwarten zu viel

published: 11.08.2016

Mit dem Uni-Abschluss in der Tasche die große Karriere starten - frische Absolventen erwarten aus Unternehmenssicht oft zu viel. Pointer stellt dir die Ergebnisse einer neuen Studie vor (Foto: gpointstudio/shutterstock.com) Mit dem Uni-Abschluss in der Tasche die große Karriere starten - frische Absolventen erwarten aus Unternehmenssicht oft zu viel. Pointer stellt dir die Ergebnisse einer neuen Studie vor (Foto: gpointstudio/shutterstock.com)

Bachelor-Absolventen forden zu Karrierebeginn zu viel. Das zeigt die "Hochschul-Recruiting-Studie 2016" der Jobbörse Jobware in Kooperation mit der Hochschule Koblenz. Aus ihr geht hervor, dass viele der Absolventen unrealistische Karriere- und Gehaltsvorstellungen haben. Zudem lassen sie Wissen über das Unternehmen, bei dem sie sich bewerben, vermissen.


An der aktuellen Studie haben 84 Unternehmen teilgenommen. 39 Prozent ihrer Personaler gaben an, dass Hochschulabsolventen mit unrealistischen Karriereerwartungen ins Vorstellungsgespräch gingen. Das sei Platz eins der Einstellungshemmer. 38 Prozent bemängelten zu wenig Kenntnis der Bewerber über das Unternehmen. An dritter Stelle stehen mit 37 Prozent zu hohe Gehaltsvorstellungen. Die Studie zeigt auch, mit welchen Einstiegsgehältern die Bachelorabsolventen im ersten Jahr rechnen sollten. 42 Prozent der Hochschulabsolventen bekommen zu Beginn ihrer Karriere zwischen 38.000 und 42.999 Euro. Masterabsolventen (39 Prozent) und Doktoren (25 Prozent) verdienen zum Einstieg zwischen 43.000 und 47.999 Euro.


Bei einer Absage spielen laut der Personaler auch ein mangelnder Fokus auf das Vorstellungsgespräch (36 Prozent) und unzureichende Vorbereitung (24 Prozent) eine Rolle. Nur 6 Prozent der Personaler gaben an, dass ein unglückliches Erscheinungsbild ausschlaggebend sei.

[PA]

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