Arbeitsplatz-Studie

Nur jeder dritte Homosexuelle outet sich

published: 25.07.2017

Eine neue Studie der Hochschule Fresenius befasst sich mit der Diskriminierung von lesbischen, schwulen und transgeschlechtlichen Beschäftigten am Arbeitsplatz         (Foto: vectorfusionart/Shutterstock.com) Eine neue Studie der Hochschule Fresenius befasst sich mit der Diskriminierung von lesbischen, schwulen und transgeschlechtlichen Beschäftigten am Arbeitsplatz (Foto: vectorfusionart/Shutterstock.com)

Akzeptanz und Toleranz für Menschen, die nicht heterosexuell sind, ist offenbar noch längt keine Selbstverständlichkeit. Die Studie "Out im Office?!" zeigt, dass Diskriminierung am Arbeitsplatz für viele Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender zum Alltag gehört. Doch im Vergleich zu den Ergebnissen von vor zehn Jahren hat sich die Situation verbessert. Zwar sprechen heutzutage nur ein Drittel der lesbischen und schwulen Arbeitnehmer mit ihren Kollegen über ihre sexuelle Orientierung. Das sind jedoch wesentlich mehr als noch vor einer Dekade. Bisexuelle öffnen sich zu 46 Prozent. Diskriminierung am Arbeitsplatz haben bisher 76,3 Prozent aller Befragten erfahren - ein unverändert hoher Wert. Für die Umfrage von Instituts für Diversity-& Antidiskriminerungsforschung (IDA) und Hochschule Fresenius wurden 2884 Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender zu ihrer Situation am Arbeitsplatz befragt.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Die Anzahl der transgeschlechtlichen Teilnehmer an der Studie verzehnfachte sich im Vergleich zu 2007. Aus diesem Grund können erstmals konkrete Aussagen über Erfahrungen dieser Gruppe gemacht werden: 69 Prozent der Transgender gehen am Arbeitsplatz nicht offen mit ihrer Identität um. 70 Prozent tun dies nicht gegenüber Führungskräften. Des Weiteren werden Transgender häufiger mit Diskriminierung auf der Arbeit konfrontiert als Homo- oder Bisexuelle. Die Diskriminierung äußert sich in Kündigungen, Versetzungen oder verweigerten Einstellungen.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Die Studie belegt leider, wie verbreitet die Ausgrenzung und Ablehnung von trangeschlechtlichen und nicht-heterosexuellen Menschen am Arbeitsplatz weiterhin ist. Jedoch ist ein gesellschaftlicher Wandel zu beobachten, der stärker auf Akzeptanz setzt und auch vermehrt in Unternehmen zu beobachten ist. Eine wünschenswerte Entwicklung.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz



[Tara Bellut]

Links

Hier gehts zur Homepage der Hochschule Fresenius
Institut für Diversity-& Antidiskriminerungsforschung (IDA)

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung