Buch-Tipp

Wenn Arbeiten zur Sucht wird

published: 07.08.2017

Wann ist man ein leistungsbereiter, engagierter Mitarbeiter - und wann arbeitssüchtig? (Foto: Africa Studio /Shutterstock.com) Wann ist man ein leistungsbereiter, engagierter Mitarbeiter - und wann arbeitssüchtig? (Foto: Africa Studio /Shutterstock.com)

Du bist nach der Uni gerade in den Job gestartet, bist hochmotiviert und engagierst dich über alle Maßen. Auch nach Feierabend checkst du deine Arbeits-E-Mails und morgens bist du schon vor dem Frühstück über die neusten Entwicklungen in der Firma informiert. Hmmm... Legst du gerade den perfekten Start in dein Berufsleben hin oder leidest du an Arbeitssucht? Woran erkennbar ist, was noch normal und was krankhaft ist, zeigt Ute Rademacher in ihrem neuen Buch "Arbeitssucht – Workaholismus erkennen und verhindern" auf.
 

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Viele Menschen gehen davon aus, dass sich Arbeitssucht an der Zahl der Arbeitsstunden erkennen lässt. Aber nicht alle Menschen, die intensiv und viel arbeiten, seien automatisch arbeitssüchtig, meint sie. Eine hohe Zahl an Überstunden könne auch auf konkrete Ziele ausgerichtet sein, zum Beispiel um die nächste Stufe der Karriereleiter zu erreichen oder das Eigenheim abzubezahlen. Sind diese Ziele erreicht, pendele sich die Intensität und Zahl der Arbeitsstunden von alleine auf das ursprüngliche Niveau ein, ohne dass Vielarbeiter etwas vermissen. "Bei Arbeitssüchtigen ist die Leidenschaft für ihre Arbeit unabhängig von konkreten Zielen", sagt Rademacher. "Sie geben immer alles und hängen sich bei allen Projekten und Aufgaben mit Haut und Haar hinein. Das Arbeiten wird zum Selbstzweck und zur hauptsächlichen oder einzigen Quelle von Selbst-bestätigung und Sinnhaftigkeit."
 

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Mittel- und langfristig führe das zu Problemen. Die Arbeitsmotivation sinke, die Zahl der Fehler steige und das berufliche und private Umfeld leide. "Arbeitssüchtige können schlecht delegieren und sind keine guten Teamplayer", so Rademacher. "Auf Dauer leidet die Gesundheit unter dem dauerhaften Arbeiten auf Hochtouren: Herz-Kreislauf-Probleme und psychosomatische Krankheiten sind vorprogrammiert."
 

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Oft sind potenziell Betroffene, Freunde, Kollegen und Vorgesetzte unsicher, wo die Grenze zwischen Engagement und Arbeitssucht liegt. In ihrem Buch bietet die Autorin, die Professorin für Wirtschaftspsychologie an der International School of Management (ISM) Hamburg ist, eine praxisnahe Orientierung für den Umgang mit Arbeitssucht. Sie gibt Anregungen, wie man eine gesunde Einstellung zur Arbeit und nachhaltiges Arbeitsverhalten entwickeln und pflegen kann, ohne auf den Spaß am Job zu verzichten.

[PA]

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