Beschäftigungs­zahlen

Gaaaaanz viel Arbeit

published: 02.01.2018

44,3 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten: mehr als jemals seit der Wiedervereinigung. Zudem liegt die Erwerbslosenquote mit 3,7 Prozent auf dem Niedrigststand (Foto: g-stockstudio/Shutterstock.com) 44,3 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten: mehr als jemals seit der Wiedervereinigung. Zudem liegt die Erwerbslosenquote mit 3,7 Prozent auf dem Niedrigststand (Foto: g-stockstudio/Shutterstock.com)

Rekord: Seit der Wiedervereinigung hatten noch nie so viele Menschen in Deutschland Arbeit wie im vergangenen Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahr 2017 um 1,5 Prozent oder um 638.000 Personen auf etwa 44,3 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Seit zwölf Jahren steigt die Erwerbstätigkeit in Deutschland dynamisch an. Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte gleichen dabei demografische Effekte wie eine älter werdende Bevölkerung aus.
 

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Nach Wirtschaftsbereichen betrachtet, gab es den stärksten Anstieg in den Dienstleistungsbereichen mit einem Plus von 1,7 Prozent. Den größten absoluten Anteil daran hatten die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit 2,0 Prozent gefolgt von den Unternehmensdienstleistern (2,5 Prozent) sowie von Handel, Verkehr, Gastgewerbe (1,1 Prozent). Auch im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2017, und zwar um 0,8 Prozent) und im Baugewerbe um 1,8 Prozent. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei verringerte sich dagegen die Erwerbstätigenzahl um 0,3 Prozent).
 

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Entscheidend für die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt war der Anstieg der Zahl der Arbeitnehmer mit Wohnort in Deutschland. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter anstieg, war die Summe der marginal Beschäftigten, darunter geringfügige Beschäftigung, weiter rückläufig. Auch die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank um 0,6 Prozent. Die Zahl der Erwerbslosen sank um 4,5 Prozent) auf knapp 1,7 Millionen. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, sank gegenüber dem Vorjahr von 3,9 auf 3,7 Prozent. Dies entspricht dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

[PA]

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