Hörakustik & Co.

Die fünf Trendberufe 2018

published: 25.01.2018

Von Umwelttechnik bis Category Managment: Eine neue Untersuchung kürt die fünf Trendberufe 2018 (Foto: GausiLab/shutterstock.com) Von Umwelttechnik bis Category Managment: Eine neue Untersuchung kürt die fünf Trendberufe 2018 (Foto: GausiLab/shutterstock.com)

Jobs mit Zukunft: Das Vergleichsportal "Gehalt.de" hat allerlei Daten ausgewertet und als Ergebnis die fünf Trendberufe 2018 ermittelt. Wo lohnt es sich jetzt schon, sich im Studium zu spezialisieren. Welche Branche profitiert vom demographischen Wandel? Wir haben die Trendberufe für dich im Überblick — samt Jahresbruttogehalt, logo.
 

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1. Umwelttechniker/-in

Keine Zukunft ohne Umwelt — klingt simpel und ist es auch. Verschmutzte Gewässer, Großstädte voller Smog und zunehmende Umweltkatastrophen sind nicht mehr zu übersehen. Es muss gehandelt werden, schließlich wissen wir längst, dass viele Ressourcen endlich sind. Genau an diesem Punkt kommen die Umwelttechniker/-innen ins Spiel: Sie sind staatlich geprüfte Techniker/-innen, die sich im Bereich Umweltschutz spezialisiert haben.

Ihr Aufgabenbereich umfasst Analysen, Messungen und Untersuchungen der Umwelt sowie schließlich die Planung von Maßnahmen. Auch können sie beratend tätig sein, z.B. für Unternehmen, Institutionen oder Organisationen. Die entsprechende berufliche Weiterbildung dauert ca. zwei Jahre und kann auch in Teilzeit absolviert werden. Wer bis zum Ende durchhält, kann sich über ein Bruttojahresgehalt von ca. 50.000 Euro freuen.

2. Hörakustiker/-in

Ein Hoch auf den demographischen Wandel: Die deutsche Bevölkerung wird immer älter - und damit der Anteil an schlechten Ohren immer größer. Davon profitiert der Berufszweig der Hörakustiker/-innen — das sind diejenigen, die Hörtests durchführen und Hörgeräte bauen bzw. maßgeschneidert anfertigen.

Doch es ist nicht nur dieses Handwerk, das immer wichtiger wird. Auch in der Medizintechnik gibt es dank der fortschreitenden Forschung und Digitalisierung immer mehr Innovationen z.B. durch Apps, mit denen man das Gehör steuern kann. Hier erweitert sich das Berufsfeld der Hörakustik ständig, wodurch die Zukunftsaussichten rosig sind: Im Durchschnitt lassen sich hier rund 34.000 Euro jährlich verdienen.
 

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3. Category Manager/-in

Welche Produkte sollten Online-Shops führen? Wo sollen sie ihr Angebot erweitern und welche Preise sollten sie für welche Waren nehmen? All das sind Fragen, mit denen sich der bzw. die Category Manager/-in beschäftigt. Bei diesem Beruf geht es darum, Online-Shops strategisch bei den Einkäufen zu beraten, und zu analysieren, welche Sortimente in Zukunft relevant werden. Ein Beispiel ist das Unternehmen Amazon, das seit letztem Jahr zusätzlich Lebensmittel versendet.

E-Commerce wird laut Prognosen in Zukunft immer wichtiger und bietet für BWL-Studis ein interessantes Berufsfeld. Von der strategischen Analyse über das Verhandeln mit Zulieferern bis hin zur Preiskalkulationen ist das Tätigkeitsfeld Category Management super divers. Mitbringen sollte man deshalb ein gutes Zahlenverständnis sowie Kenntnisse in Marktforschung und Unternehmensberatung. Wer all das hat, kann im Jahr bis zu 60.000 Euro verdienen — katsching!

4. BIM-Manager/-in

BIM — was soll das denn sein? Es ist die Abkürzung für "Building Information Modeling" und ist für alle Architektur-Studis interessant: Wie alle anderen Branchen befindet sich auch die Immobilienbranche in einem digitalen Wandel. BIM ermöglicht es Architekt/-innen, Veränderungen an einem digitalen Modell vorzunehmen, die dann sofort für alle anderen Beteiligten verfügbar sind. Hat man beispielsweise ein Modell eines Hauses entworfen und ändert nachträglich die Fenster, werden sofort die entsprechenden Kosten und Lieferzeiten angepasst. Letztlich ist BIM also eine fortschrittliche Art, Gebäude zu planen, zu bewirtschaften und letztlich bequem zu optimieren.

BIM-Manager/-innen haben all diese Skills drauf und fungieren als Schnittstelle im Informationsfluss — zudem kümmern sie sich sich um die Einhaltung von Datensicherheit sowie -qualität. Das klingt alles super kompliziert — und ist es auch. Doch es lohnt sich: BIM-Manager/-innen können im Jahr ca. 51.000 Euro verdienen und gelten als Zukunft der Immobilienbranche.
 

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5. Drohnen-Pilot/in

Von Paketzustellung über wissenschaftliche Forschung bis hin zu Wetterprognosen: In Zukunft werden Drohnen immer mehr Aufgaben übernehmen und zu einem festen Bestandteil unseres Alltags und Berufslebens werden.

Gut für all diejenigen, die Maschinenbau studiert haben. Denn wie jede andere Maschine auch benötigen Drohnen Personen, die diese bedienen können. Der oder die Drohnenpilot/-in ist für die Planung und Koordination der Drohnen und ihres Flugbetriebs zuständig. Entweder hat man dieses Wissen schon während des Studium angesammelt oder man macht anschließend eine spezielle Weiterbildung. Wer sich später in diesem Bereich auskennt, den erwartet ein nettes jährliches Bruttogehalt von ca. 68.000 Euro.

Die gesamte Untersuchung von "Gehalt.de" kannst du hier nachlesen.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

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