Gehaltsatlas 2018

Höchstes Gehalt in Hessen

published: 03.02.2018

In welchem Bundesland verdient man am besten, wo am schlechtesten? Der Gehaltsatlas 2018 gibt Antworten (Foto: GaudiLab/Shutterstock.com) In welchem Bundesland verdient man am besten, wo am schlechtesten? Der Gehaltsatlas 2018 gibt Antworten (Foto: GaudiLab/Shutterstock.com)

Sag mir wo du wohnst, und ich weiß, ob du gut verdienst — so kann man den jährlichen Gehaltsatlas von "gehalt.de" in einem Satz provokant beschreiben. Denn der Gehaltsatlas 2018 macht wieder deutlich: In Deutschland gibt es zwischen den Bundesländern große Unterschiede, was das Gehalt für den gleichen Job angeht. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


In Hessen verdient man am meisten

Über 750.000 Gehaltsdaten von Beschäftigen aus allen Bundesländern wurden für den Gehaltsatlas 2018 analysiert. Das Ergebnis: In Hessen verdient man am meisten: z.B. durchschnittlich 39,2 Prozent mehr als Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt liegt das Lohnniveau in Hessen stolze 12,7 Prozent über dem Durchschnittseinkommen Deutschlands. Auf Platz zwei liegt Baden-Württemberg mit 10 Prozent mehr Lohn aus der Durchschnitt und Bayern dahinter mit einem Plus von 6,4 Prozent. Die letzten Plätze belegen Brandenburg mit 23,8 Prozent weniger Lohn als der Durchschnitt, Sachen-Anhalt mit 24,6 Prozent und das Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 26,5 Prozent.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Ursache der Gehaltsunterschiede sind vielfältig

Diese Ungleichverteilung in der Vergütungslandschaft Deutschlands hat mehrere Ursachen: Lebenshaltungskosten, Mietpreise, kapitalstarke sowie Anzahl der Unternehmen in einer Region unterscheiden sich oft stark voneinander, weshalb letztlich auch das Gehalt differiert. So sitzen z.B. die meisten großen DAX-Unternehmen, die dicke Gehälter zahlen können, in den alten Bundesländern und die kleinen bis mittelgroßen in den neuen Bundesländern, weshalb dort das Gehalt geringer ausfällt. Beunruhigend ist, dass die Schere zwischen den einzelnen Bundesländer weiter aufgeht: Während die Top 3 Bundesländer einen Zuwachs im Vergleich zu 2016 verzeichnen, sinkt das Gehalt auf den letzten Plätzen weiter.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Gender Pay Gap

Neben den Gehaltsunterschieden offenbart der Gehaltsatlas noch einiges mehr: So verdienen Berufseinsteiger mit akademischem Abschluss in Hessen durchschnittlich 51.500 Euro und damit bundesweit am meisten. Auf Platz 1 der Jobs mit dem höchsten Gehalt liegt der Beruf Arzt bzw. Ärztin. So verdient man als Oberarzt oder -ärztin pro Jahr durchschnittlich 121.200 Euro und damit knapp 100.000 Euro mehr als Beschäftigte im Zimmerservice. Und, leider alles andere als eine Überraschung: Frauen verdienen weniger als Männer — in der Untersuchung des Gehaltatlases rund 22 Prozent weniger. Am geringsten fällt diese unbereinigte Entgeltlücke in Brandenburg mit 16,7 Prozent aus.

Alle weiteren Ergebnisse sowie die gesamte Studie im Detail kannst du hier nachlesen.

Die Autorin: Jana Schütt

Die Autorin: Jana Schütt

1993 geboren. Aufgewachsen in einem Dorf in Niedersachen zwischen Kühen und katastrophalen Busverbindungen – gelandet in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Dann ging es für Jana erstmal ab in die Werbung, als Texterin arbeiten. Inzwischen ist sie an der Uni Hamburg, um etwas über Soziologie und Medien- und Kommunikationswissenschaften zu lernen. Die Pointer-Autorin mag kein Gemüse, Kartoffelchips findet sie aber voll okay. Größter Traum: Niklas Luhmann auf einen Pfefferminztee treffen.

Mehr

Finde das Thema für deine Bachelorarbeit
Prokrasti­nieren ohne schlechtes Gewissen
Abinote oder Eignungstest?

Links

"gehalt.de" im Web
Der Gehaltsatlas 2018 im Web

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung