Wie sieht die berufliche Zukunft aus? Das Statistische Bundesamt hat Zahlen zu atypischen Beschäftigungsverhältnissen veröffentlicht (Foto: PKpix/Shutterstock.com) Wie sieht die berufliche Zukunft aus? Das Statistische Bundesamt hat Zahlen zu atypischen Beschäftigungsverhältnissen veröffentlicht (Foto: PKpix/Shutterstock.com)
Arbeitsmarkt

Befristungen, Teilzeit, Minijobs

Ein befristeter Arbeitsvertrag, ein Minijob oder Zeitarbeit - all diese Arten der Beschäftigung werden im Bürokratendeutsch als "atypische Beschäftigungen" zusammengefasst. Die Zahl dieser Jobs ist im letzten Jahr leicht angestiegen - auf 7,7 Millionen. Ihr Anteil an den Kernerwerbstätigen erhöhte sich mit 20,8 Prozent leicht um 0,1 Prozentpunkte. Dies teilte das Statistische Bundesamt am 27. August mit. Frauen sind mit 30,5 Prozent deutlich häufiger atypisch beschäftigt als Männer mit etwa zwölf Prozent. Die Zahlen entstammen dem jährlichen Mikrozensus. Bei dieser Stichprobenerhebung wird etwa ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland befragt.
 


Befristete Arbeitsverträge hatten 6,9 Prozent der Kernerwerbstätigen. Kernerwerbstätige sind Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren, die sich nicht in Bildung, Ausbildung oder einem Freiwilligendienst befinden. Eine Teilzeitbeschäftigung mit bis zu 20 Wochenstunden hatten demnach knapp 13 Prozent der Erwerbstätigen. Geringfügig beschäftigt waren knapp sechs Prozent. In Zeitarbeit befanden sich 2,5 Prozent. Die Zahl der Selbständigen unter den Kernerwerbstätigen ging leicht zurück auf knapp 3,6 Millionen. Ihr Anteil sank von 9,9 auf 9,7 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen in einem klassischen Arbeitsverhältnis lag 2017 bei rund 25,8 Millionen Menschen - 116.000 mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis an allen Kernerwerbstätigen stieg minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 69,3 Prozent.

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Die Autorin: Heike Kevenhörster
Die Autorin: Heike Kevenhörster

Die Autorin: Heike Kevenhörster

Spaziergängerin, Karateka, Krimi-Fan. Die Redaktionsleiterin von Pointer wuchs in der RASTA-Stadt Vechta auf, studierte anschließend in Hamburg und London. Sie liebt Japan, Lebkuchen, Musik auf Vinyl, Judith Butler, James Brown, die 20er- und 60er-Jahre, Mod-Kultur und Veggie-Food.