Studie zum Arbeitsmarkt

Zuwanderer aus Drittstaaten nötig

published: 14.02.2019

Immigration ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung ein wichtiger Schlüssel für die Aufrecherhaltung des deutschen Arbeitsmarktes (Foto: Monkey Business Images / Shutterstock.com) Immigration ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung ein wichtiger Schlüssel für die Aufrecherhaltung des deutschen Arbeitsmarktes (Foto: Monkey Business Images / Shutterstock.com)

Die Zahl der Arbeitskräfte nimmt hierzulande ab, und aus den europäischen Nachbarländern kommen immer weniger Menschen nach Deutschland. Zum Ausgleich des Fachkräftemangels wird einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung zufolge bis 2060 jährlich die Zuwanderung von mindestens 260.000 Menschen benötigt. Davon müssten voraussichtlich etwa 146.000 Menschen pro Jahr aus Staaten außerhalb der Europäischen Union nach Deutschland einwandern.
 

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Die Studie wurden hat bereits die Potenziale berücksichtigt, dass in Deutschland die Geburtenrate weiter steigen wird, Frauen und Männer gleich viel arbeiten und eine Rente mit 70 eingeführt wird. Doch selbst wenn sich diese Faktoren bewahrheiten, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden. In den letzten Jahren sind zu wenige Menschen nach Deutschland zugewandert: 2017 waren es 38.000. Um den demografischen Wandel aufs Erträgliche zu begrenzen, ist es laut der Studie dringend nötig, den Zuzug nach Deutschland besser zu steuern. Migration ist demnach ein wichtiger Schlüssel für einen gesicherten Arbeitsmarkt. Deutschland brauche Fachkräfte – auch aus Regionen außerhalb Europas.
 

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Die Studie untersuchte auch, wie sich die Digitalisierung auf den Einwanderungsbedarf auswirkt. Ein zunehmend digitalisierter Arbeitsmarkt erfordert den Autoren zufolge nicht weniger Arbeitskräfte, sondern mehr hoch qualifizierte Fachkräfte, etwa Techniker, Meister und Akademiker.
 

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Die Autorin: Anna Mohme

Die Autorin: Anna Mohme

Kaffee-Junkie, Yoga-Fan, Sonnen-Liebhaberin. Anna ist in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein zwischen Pferden und Heuhaufen groß geworden. Nach dem Abi packte sie das Fernweh. Nach einer Weltreise durch Australien, Neuseeland und Asien kehrte sie in ihre Geburtsstadt Hamburg zurück, um ihren Traum vom Journalismus zu verwirklichen. Für Pointer schreibt sie darüber, wie es nach der Schule weitergehen kann, über Reiseziele und leckere Rezepte.

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