Im Erasmus-Programm schließt man schnell neue Freundschaften (Foto: View Apart/Shutterstock.com) Im Erasmus-Programm schließt man schnell neue Freundschaften (Foto: View Apart/Shutterstock.com)
Europäischer Studentenaustausch

Erasmus hilft bei der Jobsuche

Erasmus-Studierende haben es nach dem Hochschulabschluss leichter, schnell einen Job zu bekommen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die von der EU-Kommission veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden knapp 77.000 Studierende, Absolventen und Hochschulmitarbeiter zwischen Frühling 2017 und Sommer 2018 online befragt.
 


Schneller in den Job mit Erasmus

79 Prozent der Erasmus-Teilnehmer finden laut der Studie innerhalb von drei Monaten nach ihrem Hochschulabschluss einen festen Job. Bei den anderen Befragten sind es vier Prozentpunkte weniger. Für Teilnehmer des Austauschprogramms ist der Auslandsaufenthalt offenbar auch anderweitig nützlich: Gut zwei Drittel gaben an, dass ihnen die Erfahrungen im Ausland bei der Jobsuche halfen. Neun von zehn Befragte nutzen ihre Fähigkeiten und Erfahrungen von Erasmus im Joballtag.

Direkt nach dem Auslandsaufenthalt wissen zudem 70 Prozent der Teilnehmer mehr darüber, was sie später beruflich machen wollen. Außerdem bringt Erasmus wohl Vorteile im Umgang mit Menschen anderer Länder: Neun von zehn Befragten fiel es nach dem Programm leichter, mit Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzuarbeiten.
 


Das Erasmus-Programm wurde 1987 ins Leben gerufen. Bis 2017 nahmen international 4,4 Millionen Studierende teil, allein aus Deutschland waren es 650.000. Aktuell umfasst Erasmus 34 Programmländer, darunter alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

[PA]

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