5 Bewerbungstipps

So bereitest du dich auf ein Vorstellungs­gespräch vor

published: 23.07.2019

Um einen guten Eindruck zu machen, sollte man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten (Foto: New Africa/Shutterstock.com) Um einen guten Eindruck zu machen, sollte man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten (Foto: New Africa/Shutterstock.com)

Die Bewerbung für den Traumjob ist abgeschickt, und dann folgt die erfreuliche Nachricht: Du wirst zum Vorstellungsgespräch eingeladen! Gerade unerfahrenen Bewerbern schwirren in diesem Moment viele Fragen durch den Kopf: Was soll ich anziehen? Was muss ich beachten? Pointer hat fünf Tipps für dich, wie du dich optimal auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten kannst.
 

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1. Kenne deinen zukünftigen Arbeitsplatz

Informiere dich im Internet ausführlich über das Unternehmen, bei dem du dich beworben hast. Denn das ist nicht nur für dich selbst wichtig, um zu prüfen, ob der Job dich wirklich anspricht. Auch im Vorstellungsgespräch ist es sehr nützlich, Fakten zum Unternehmen zu kennen. Wie ist die Unternehmensstruktur, welche Produkte oder Dienstleistungen stellt die Firma her, und welche Rolle nimmt sie in der Branche ein? All das kann Inhalt des Gesprächs sein, weswegen du dir diese Informationen auf jeden Fall einholen solltest. Es zeigt außerdem, dass du Interesse an dem Unternehmen hast. Das ist oft ein Pluspunkt. Kenntnisse über die Unternehmenskultur helfen dir außerdem dabei, das passende Outfit für das Gespräch auszuwählen.
 

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2. Kenne deine Gesprächspartner

Meistens bekommst du im Vorfeld des Vorstellungsgesprächs mitgeteilt, wer sich mit dir unterhalten wird. Diese Information solltest du nutzen, um so viel wie möglich über deine Gesprächspartner herauszufinden. Einen guten Anhaltspunkt liefert beispielsweise das Xing- oder Linkedin-Profil deiner Gesprächspartner. Dort siehst du, was sie in ihrer Karriere schon alles gemacht haben. Vielleicht gibt es auch auf der Internetseite des Unternehmens Informationen über die Mitarbeiter. Wenn dir dein Gegenüber im Gespräch dadurch nicht mehr ganz unbekannt ist, kannst du ihm offener und entspannter begegnen. Vielleicht findest du sogar ein gemeinsames Interesse, das du als Eisbrecher nutzen kannst.
 

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3. Betrachte deine Bewerbung mit anderen Augen

Es kann hilfreich sein, ein imaginäres Vorstellungsgespräch im Vorfeld mit sich selbst zu führen. Dabei versetzt du dich in die Lage des Personalers: Wo liegen die Schwächen deines Lebenslaufs? Welche Fragen könnte man diesbezüglich stellen? Dieser Rollentausch kann sehr hilfreich sein, um auf eventuelle Stolpersteine oder fiese Fragen schon im Vorfeld vorbereitet zu sein. Auch für gängige Standardfragen kannst du dir bereits Antworten zurechtlegen. Wichtig ist aber, dass du diese nicht auswendig lernst, denn das wirkt im Gespräch nicht authentisch.
 

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4. Bereite eigene Fragen vor

Die letzte Frage im Vorstellungsgespräch ist meistens: "Haben Sie noch Fragen?" Auf diese Frage solltest du dich sehr gut vorbereiten, denn sie ist eine der wichtigsten. Zum einen kannst du mit eigenen Fragen viel über deinen möglichen zukünftigen Job herausfinden. Fragen zum Tagesablauf im Job oder Vertragsdetails können hier gestellt werden. Du solltest aber auch ein bis zwei allgemeinere Fragen stellen, die dein Interesse an der Firma bekräftigen. Frage zum Beispiel, wo sich das Unternehmen in zehn Jahren sieht oder gehe auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen innerhalb der Branche ein. Das zeigt, dass du dich wirklich mit dem Job und deinem potenziellen Arbeitgeber beschäftigt hast.
 

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5. Plane für die Anfahrt Zeit ein

Nichts ist unangenehmer, als zu spät zum Vorstellungsgespräch zu kommen. Denn dadurch ist der erste Eindruck direkt negativ. Deswegen solltest du für die Anfahrt mehr Zeit einplanen, als du eigentlich benötigst. Schließlich kann es immer Verspätungen, Staus oder andere unvorhersehbare Ereignisse geben. Darauf bist du meistens vorbereitet, wenn du etwas früher losfährst. Wieviel Zeitpuffer du einplanst, hängt vom Anreiseweg ab. Und was, wenn doch alles klappt und du zu früh da bist? Dann läufst du einfach nochmal um den Block. Das hilft auch dabei, die Aufregung ein bisschen einzudämmen.

Der Autor: Jonas Bickel

Der Autor: Jonas Bickel

Leben, wo andere Urlaub machen: Jonas ist auf der Nordseeinsel Föhr aufgewachsen. Jeden Tag am Meer zu sein, ist zwar schön. Früh war aber klar: Journalismus auf der Insel - da kommt man nicht weit. Also nach dem Abitur ab in die Medienstadt Hamburg, wo Jonas seit 2015 Politikwissenschaft studiert. Für Pointer schreibt er oft über seine großen Hobbys: Sport - insbesondere Fußball - und Gaming.

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