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MINT-Studenten sind bei der Jobsuche zielstrebig

published: 23.06.2019

MINT-Studenten wissen oft besonders früh, wo und wie sie später arbeiten möchten (Foto: Stock-Asso/Shutterstock) MINT-Studenten wissen oft besonders früh, wo und wie sie später arbeiten möchten (Foto: Stock-Asso/Shutterstock)

Studenten, die die sogenannten MINT-Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik studieren, können sich ihren Arbeitgeber nach dem erfolgreichen Hochschulabschluss meist aussuchen, denn die Nachfrage nach gut geschulten Fachkräften ist enorm hoch. Wie die "WirtschaftsWoche" berichtet, kam die Studie "Jobcampus MINT" der Personalberatung Königsteiner und der Agentur Deutsche Hochschulwerbung nun zu dem Ergebnis, dass MINT-Studierende sich besonders früh damit auseinandersetzen, wie und wo sie später einmal arbeiten möchten. Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von 500 MINT-Studenten an zehn deutschen Universitäten. Die Zielstrebigkeit der MINT-Studenten ist demnach bereits am Anfang des Studiums ausgesprochen ausgeprägt. Viele Studierende informieren sich schon im ersten Studienjahr über potenzielle Arbeitgeber und sammeln zudem früh Praxiserfahrung in Unternehmen.
 

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Für Unternehmen und Arbeitgeber lautet die Devise deshalb, Wege zu finden, die Studenten bereits in der Findungsphase anzusprechen. Laut der "WirtschaftsWoche" sind vier von fünf Studenten in den frühen Semestern bereits passiv auf Arbeitgeber aufmerksam geworden. Dies geschehe häufig durch Plakate der Unternehmen auf dem Campus oder Aushänge am Schwarzen Brett. Gute Chancen, MINT-Studenten anzusprechen, bieten sich Unternehmen auch auf den Hochschulmessen. Laut des Berichts haben 78 Prozent der Studenten eine solche Messe schon einmal besucht.

In späteren Phasen des Studiums werden Arbeitgeberbewertungsportale im Internet für die konkrete Arbeitsssuche der Studenten immer interessanter, so die "WirtschaftsWoche". Arbeitgeber können demzufolge durch ein spannendes, abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, ein gutes Betriebsklima sowie Sozialleistungen und Weiterbildungsangebote punkten. Die Bekanntheit des Arbeitgebers sei hingegen nur 23 Prozent der Studenten wichtig. Aufgrund der guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt kommen Selbstständigkeit und Hochschulkarrieren nur für 15 bzw. 12 Prozent der Absolventen infrage.

[PA]

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