Junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren sind in Deutschland so selten erwerbslos wie nie zuvor (Foto: Pressmaster/Shutterstock.com) Junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren sind in Deutschland so selten erwerbslos wie nie zuvor (Foto: Pressmaster/Shutterstock.com)
Neue Zahlen

Jugend­erwerbslosen­quote geringer als je zuvor

2018 war ein gutes Jahr - zumindest für die Arbeitschancen junger Menschen zwischen 15 und 24 Jahren, denn die Jugenderwerbslosenquote sank in Deutschland auf ein Rekordtief von 6,2 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt anlässlich des Internationalen Tags der Jugend mit. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 betrug die Jugenderwerbslosenquote noch 15,2 Prozent, war also mehr als doppelt so hoch.
 


Unterschied zwischen Ost und West

Zwischen Ost- und Westdeutschland herrscht ein Unterschied: Während die Jugenderwerbslosenquote in Westdeutschland bei 5,8 Prozent lag, betrug sie in Ostdeutschland 8,6 Prozent. Trotz des deutlichen Unterschieds ist damit die Lücke zwischen Ost und West so gering wie seit 27 Jahren nicht.
 


Neuer Studentenrekord

Obwohl die Anzahl an Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 24 Jahren stetig abnimmt, steigt die Studierendenzahl weiter an. Waren es im Wintersemester 2007/2008 rund 1,7 Millionen, so betrug die Anzahl im Wintersemester 2017/2018 2,5 Millionen. Auch gibt es mittlerweile wieder mehr duale Studenten, was zu einem wesentichen Teil auf die gestiegene Beteiligung von Ausländern zurückzuführen ist.

[PA]

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