Umfrage unter Beschäftigten

Vorgesetzte stehen Umsetzung von Home-Office im Weg

published: 21.08.2020

Oftmals sind es die Vorgesetzten, die der Arbeit im Homeoffice mangels Willen oder Initiative im Weg stehen (Foto: fizkes/Shutterstock.com) Oftmals sind es die Vorgesetzten, die der Arbeit im Homeoffice mangels Willen oder Initiative im Weg stehen (Foto: fizkes/Shutterstock.com)

Egal ob im öffentlichen Dienst oder im Bereich IT und technische Dienstleistungen, die skeptische Haltung von Vorgesetzten gegenüber dem Home-Office ist der Grund dafür, dass rund die Hälfte aller Beschäftigten vor der Corona-Pandemie in der Regel nicht von zu Hause arbeiten durfte. Zu diesem Schluss kommen zwei Umfragen unter Beschäftigten in beiden Bereichen, die ein Forschungsteam der Universität zu Köln durchgeführt hat.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Die Studien mit dem Thema Präsenz- und Home-Office-Kultur in Zeiten von Covid-19 wurden zwischen April und Mai 2020 durchgeführt. Bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst stellte sich dabei insbesondere die Frage, welchen Herausforderungen Beschäftigte im öffentlichen Dienst während der Pandemie begegnen und welche Gründe bislang gegen die Arbeit von zu Hause aus sprachen. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass 58,8 Prozent vor der Pandemie noch nie im Homeoffice gearbeitet hatten.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Neben fehlenden technischen Voraussetzungen lehnten viele Vorgesetzte die Arbeit außerhalb des Büros auch schlicht ab. Das liegt laut der Untersuchung unter anderem an der Sorge, die Beschäftigten würden im Home-Office zu wenig arbeiten. 80 Prozent der Befragten meinten zudem, ihre Vorgesetzten seien überhaupt nicht darin geschult, die Arbeitsumstellung möglich zu machen.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Unter den Beschäftigten im Bereich IT und technische Dienstleistungen nahmen knapp 2.000 Personen teil. Für 44 Prozent der Befragten war das Arbeiten im Home-Office eine neue Erfahrung. Auch sie schreiben ihren Führungskräften eine bedeutende Rolle in der Koordination zu, weil der Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen fehle.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Dabei bringt das Home-Office einige Vorteile mit sich: Die mentale Gesundheit der Beschäftigten kann sich durch wegfallende Pendelzeiten steigern und Stress sich durch eine leichtere Vereinbarkeit und Beruf und Familie reduzieren. Demnach sollen Lösungen entwickelt werden, die den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten entgegenkommen. Projektmitarbeiterin Dr. Sabrina Zeike nimmt die Vorgesetzten in die Pflicht: "Deutlich wird, dass Führungskräfte eine Vorbildfunktion einnehmen, wenn es darum geht, eine nachhaltige Home-Office-Kultur zu etablieren."

[PA]

Links

Die Universität zu Köln im Web

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung