Start-up gründen

6 Tipps für deine Bewerbung um ein Gründerstipendium

published: 19.10.2020

Ein Gründerstipendium hilft dir bei der Finanzierung deines innovativen Start-ups (Foto: fizkes/Shutterstock.com) Ein Gründerstipendium hilft dir bei der Finanzierung deines innovativen Start-ups (Foto: fizkes/Shutterstock.com)

Wenn du während deines Studiums oder im Anschluss daran ein Start-up gründen willst, ist die Finanzierung meistens ein wichtiges Thema. Um ausreichend Geld für dein Unternehmen zur Verfügung zu haben, musst du am Anfang oft für relativ kleine Summen große Anteile deiner Firma an externe Investoren abtreten. Eine Alternative bieten Gründerstipendien, bei denen du keine Unternehmensanteile abgeben musst und trotzdem finanzielle Unterstützung bekommst. Pointer hat sechs Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung auf ein Gründerstipendium für dich.

1. Das richtige Stipendium suchen

Deine Erfolgschancen hängen maßgeblich davon ab, um welches Gründerstipendium du dich bewirbst. Du solltest dich im Vorfeld genau darüber informieren, welches Förderprogramm thematisch zu deinem Start-up passt und wo deine Aussichten auf Unterstützung am größten sind. Eines der bekanntesten Förderprogramme in Deutschland ist das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Dieses Stipendium richtet sich an Studierende, Absolventen und Wissenschaftler, die eine wissensbasierte Dienstleistung umsetzen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht oder die ein innovatives technologieorientiertes Gründungsvorhaben verfolgen. Neben diesem bundesweiten Stipendium gibt es noch viele regionale und branchenspezifische Förderprogramme, die für dich und dein Start-up in Frage kommen könnten. Informiere dich im Internet über deine individuellen Möglichkeiten und tausche dich über mögliche Stipendien mit anderen Jungunternehmern aus.
 

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— ruhrhub September 28, 2020

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2. Gründungsberatung nutzen

An den meisten Hochschulen gibt es Anlaufstellen für Gründer, bei denen du dir Unterstützung holen kannst. Die erfahrenen Berater sind dir bei der Bewerbung für ein Gründerstipendium behilflich. Oft haben sie die Anträge schon viele Male ausgefüllt und wissen genau, was es zu beachten gilt. Bestimmt erhältst du dort auch genaue Infos dazu, welches Stipendium für dich und dein Start-up in Frage kommt und wo du die größten Erfolgschancen hast. Besonders regionale Förderprogramme kennen die Mitarbeiter der Beratungsstellen meist sehr gut. Vielleicht weisen sie dich auch auf ganz neue Stipendien hin, die du bislang noch nicht in Betracht gezogen hast. Daher lohnt sich ein Gang zu einer der Beratungsstellen in deiner Stadt auf jeden Fall, bevor du dich blind um ein Gründerstipendium bewirbst.
 

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3. Frühzeitig Partner-Uni und Betreuer suchen

Wenn du dich beispielsweise für eine Bewerbung um ein EXIST-Gründerstipendium entschieden hast, solltest du dich schnellstmöglich nach einer Partner-Uni und im zweiten Schritt nach einem Betreuer umschauen. Ist deine Hochschule Teil des EXIST-Netzwerks, wird es dir vermutlich leichter fallen, einen Betreuer zu finden, der sich thematisch mit deinem Gründungsvorhaben auskennt. Sonst ist es jedoch auch kein Problem, dich an eine andere Uni in deiner Stadt zu wenden und von dort aus deine Bewerbung anzugehen. Dein Mentor hilft dir bei der Ausarbeitung deiner Idee und unterstützt dich beim gesamten Bewerbungsprozess. Die Hochschule reicht dann deine finale Bewerbung für das Gründerstipendium ein. Da sowohl die Suche nach einem passenden Betreuer als auch die Formulierung der Bewerbung einige Zeit in Anspruch nimmt, lohnt es sich, dich frühzeitig um diese Formalia zu kümmern.
 

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4. Ausführliche Ideenskizze entwickeln

Bei deiner Bewerbung um ein Gründerstipendium willst du die Entscheidungsträger von deiner Idee überzeugen. Damit klar wird, was du mit deinem Start-up anstrebst, solltest du dir viel Zeit für die Ideenskizze und im nächsten Schritt für den Businessplan nehmen. In der Ideenskizze legst du dein Vorhaben dar und beziehst dabei auch Recherchen zum Markt und den anderen Wettbewerbern mit ein. Diese Informationen sind nicht nur für die Bewerbung um ein Gründerstipendium wichtig, sondern verschaffen dir auch einen guten Überblick über dein Vorhaben und die Strukturen deines Start-ups. Da du mit deiner Ideenskizze einen guten Eindruck hinterlassen willst, um deine Chancen auf die Finanzierung zu steigern, solltest du viel Zeit investieren. Am besten schaut auch ein Berater nochmal auf die Ausführungen. So könnt ihr gemeinsam prüfen, ob alle wichtigen Informationen enthalten und verständlich präsentiert sind.
 

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— schwaben.digital July 8, 2020

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5. Innovation hervorheben

Bei der Formulierung deiner Ideenskizze ist es sehr wichtig, dass du ganz deutlich die Innovation deines Start-ups hervorhebst. Was ist neu an deiner Idee? Worin liegt der Mehrwert für die Kunden? Wenn bereits ein anderes Unternehmen deine Idee so oder so ähnlich umgesetzt hat, bietest du keine Neuheit mehr an. Betone deswegen, wo das Alleinstellungsmerkmal deines Vorhabens liegt. Diesen Aspekt der Bewerbung kannst du zum Beispiel mit dem Entstehungsprozess untermauern. Erzähle in der Ideenskizze davon, wie du auf die Idee für dein Produkt oder die Dienstleistung kamst und welches Problem du damit löst. Vergiss dabei jedoch nicht den Bezug zur wissenschaftlichen Komponente, die besonders beim EXIST-Gründerstipendium entscheidend ist. Vielleicht ist dir die Idee ja im Rahmen einer Abschlussarbeit gekommen. Um deine Innovation vor Kopien von anderen Unternehmen zu bewahren, helfen dir Schutzrechtsanmeldungen. Diese können auch bei einer Bewerbung um ein Gründerstipendium von Vorteil sein, stellen aber in der Regel keine Voraussetzung dar.
 

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— gruenderwerksiegen June 12, 2019

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6. Zeitpuffer einplanen

Hast du deine vollständige Bewerbung schließlich eingereicht, musst du dich in Geduld üben. In der Regel dauert die Prüfung deines Antrags etwa zwei Monate. Dann erfährst du, ob deine Bewerbung erfolgreich war und du das Gründerstipendium erhältst. Bis tatsächlich Geld auf deinem Konto ankommt, kann es allerdings nochmal einige Wochen dauern. Plane deswegen mindestens drei Monate zwischen dem Abschicken der Bewerbung und dem Erhalt des ersten Geldes ein. In einzelnen Fällen kann sich die Entscheidung und damit der Beginn der finanziellen Unterstützung auch um einige Wochen oder Monate verzögern. Stelle deswegen sicher, dass du von Anfang ein einen großen Zeitpuffer einbaust und noch einige Zeit ohne das Geld vom Stipendium auskommst.

Die Autorin: Hannah Reuter

Die Autorin: Hannah Reuter

Hobbyköchin, Schoko-Junkie, Ordnungsfreak: In Hannover geboren und aufgewachsen, unternahm Hannah nach dem Abi eine Interrailreise quer durch Europa. Anschließend zog sie der Traum vom Journalismus in die Medienstadt Hamburg, wo sie seit 2018 Politikwissenschaft studiert. Sie liebt es zu reisen, erkundet momentan aber vor allem ihre Wahlheimat. Für Pointer schreibt Hannah über Themen rund ums Studium und den Uni-Alltag.

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