Kostenreport

In diesen deutschen Städten ist Leben und Arbeiten lukrativ

published: 08.11.2020

In Essen ist das Verhältnis zwischen Gehalt und Lebenshaltungskosten am besten (Foto: Markus Spiske/ Unsplash.com) In Essen ist das Verhältnis zwischen Gehalt und Lebenshaltungskosten am besten (Foto: Markus Spiske/ Unsplash.com)

Wie viel Geld am Ende des Monats noch übrig bleibt, ist nicht nur eine Frage des Gehalts, sondern auch der Lebenshaltungskosten. Im Ruhrgebiet ist das Verhältnis zwischen beiden Faktoren am besten: Wer in Essen lebt und arbeitet hat am Monatsende mehr übrig als in den anderen deutschen Großstädten. Hier haben Arbeitnehmer mit 1.280 Euro am Ende des Monats etwa 41 Prozent des monatlichen Nettogehalts auf dem Konto. München dagegen schnitt mit knapp 250 Euro am schlechtesten ab. Im Süden Deutschlands ist Nürnberg lukrativer: Die bayerische Stadt liegt mit 718 Euro auf Platz acht bundesweit. Die Online-Jobplattform StepStone hat 128.000 Gehälter von Fach- und Führungskräften mit den Lebenshaltungskosten in 395 verschiedenen deutschen Stadt- und Landkreisen in einem Kostenreport gegenübergestellt und die 15 größten Städte in einem Ranking veröffentlicht. In die Lebenshaltungskosten eingerechnet sind Miete, Transport, Nahrungsmittel und Freizeitaktivitäten.
 

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In Essen bleiben am Endes des Jahres von knapp 62.000 Euro brutto dem Kostenreport zufolge 15.000 Euro übrig - der höchste Betrag unter den Großstädten. Auf Platz zwei und drei liegen mit Duisburg und Dortmund ebenfalls Städte im Pott. "Das gesamte Ruhrgebiet gilt als starke Wirtschaftsregion, in der Big Player wie RWE, E.ON, Evonik oder Aldi angesiedelt sind und für ein relativ hohes Gehaltsniveau der Arbeitnehmer sorgen, mit denen die Lebenshaltungskosten gut bestritten werden können", sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei StepStone in einer Pressemitteilung zum Kostenreport. Hinter den Städten im Ruhrgebiet liegen auf Platz vier bis sieben im Großstadt-Vergleich Bremen, Düsseldorf, Hannover und Leipzig. Laut der Jobplattform sollten Arbeitnehmer vor einem Umzug in eine neue Stadt prüfen, ob sich dieser auch wirklich lohnt, oder ob eine Anfahrt aus dem Umland lukrativer wäre.

In München verdienen Fach- und Führungskräfte mit 67.400 Euro brutto die zweithöchsten Gehälter jährlich. Dafür sind die Kosten für Miete und Essen im Vergleich zu anderen Großstädten viel höher. Auch in anderen Metropolen wie Berlin ist das Verhältnis zwischen Gehalt und Lebenshaltungskosten nicht günstig. Hier haben Arbeitnehmer dem Kostenreport zufolge am Monatsende nur 248 Euro ihres Einkommens übrig. "Die Mietkosten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Gehaltsentwicklung hat da nicht mitgehalten. Das macht sich jetzt bemerkbar in einer Stadt, in der mehr Agenturen und Start-ups als große Konzerne angesiedelt sind", schätzt Arbeitsmarktexperte Zimmermann die Lage ein. Ein ähnliches Bild zeige sich in Hamburg, Köln und Frankfurt.
 

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Im deutschlandweiten Vergleich schnitt die Stadt Holzminden in Niedersachsen am besten ab. Hier haben Arbeitnehmer am Monatsende rund 1.470 Euro übrig. Für den Lohnreport wurden gemäß StepStones Lebenshaltungskostenrechner pauschal 40 Prozent des Nettogehalts für Miete, 15 Prozent für Nahrung, 10 Prozent für Freizeit und fünf Prozent für Transport abgezogen. Als Grundlage für die Gehaltsangaben diente der StepStone Gehaltsreport 2020.
 

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