Beziehungen zwischen Studentierungen und Dozenten können schwierig werden (Foto: shutterstock.com/Syda Productions)Die Preisträger Christin Ehni, Christin Brunsch, Prof. Dr. Martin Benkenstein, Jan-Malte Seemann und Christoph Schmidt (Foto: Public Address)Die Doppelbelastung als Studentin und Mutter ist nicht einfach zu stemmen (Foto: shutterstock.com/Kalinina Alisa)Ohne sorgfältige Planung deiner Hausarbeit erwischt dich unter Umständen die Schreibblockade (Foto: shutterstock.com/Marcos Mesa Sam Wordley)Von Mobbing Betroffene fühlen sich einsam und ausgegrenzt (Foto: shutterstock/Peshkova)Über den Unikosmos Marketing Award freuen sich Preisträger Santiago Giró und Prof. Dr. Gabriele Theuner (Foto: Public Address)In jedem Lebenslauf gibt es Phasen, die - zumindest auf den ersten Blick - nicht in die Wunsch-Vita eines Personalchefs passen (Public Address)In jedem Lebenslauf gibt es Phasen, die - zumindest auf den ersten Blick - nicht in die Wunsch-Vita eines Person (Foto: shutterstock.com/racorn)

Probezeit nutzen

Hopp oder top im Job

published: 18.03.2009

Während der Probezeit geht es darum, sich erfolgreich in das Unternehmen und das Team zu integrieren  (Foto: shutterstock.com/wavebreakmedia) Während der Probezeit geht es darum, sich erfolgreich in das Unternehmen und das Team zu integrieren (Foto: shutterstock.com/wavebreakmedia)

Ist der Arbeitsvertrag endlich unterschrieben, habt ihr fast alle Hürden erfolgreich genommen. Mit der Probezeit folgt nun noch die letzte "Prüfung", bevor ihr euch im neuen Job häuslich einrichten dürft. Obwohl ihr dabei vom neuen Umfeld intensiv beäugt werdet, erwartet niemand Wunder von euch.

Während der Probezeit geht es darum, dass ihr euch erfolgreich in das Unternehmen und das Team integriert – Spitzenleistungen und Ideenfeuerwerke sind zu diesem Zeitpunkt absolut nicht gefordert. Lasst es ruhig angehen und widmet euch vor allem der Aufgabe, eure Kollegen und Arbeitsgebiete kennen zu lernen. Die Techniker Krankenkasse gibt euch Tipps, wie ihr den Endspurt ins Ziel schafft.

Teamplayer gesucht
Eure Kollegen sind der Schlüssel für ein harmonisches Arbeitsklima. Ihr seid darauf angewiesen, dass sie euch an ihrem Wissen teilhaben lassen und in die Abläufe einweihen. Merkt euch darum möglichst schnell alle Namen und zeigt Interesse der Arbeit der Einzelnen. Nutzt beispielsweise die Mittagspause, um gemeinsam zu essen und euch locker zu unterhalten. Passt allerdings auf, euch nicht gleich in Klatsch und Tratsch verwickeln zu lassen. Eine gute Gelegenheit, alle Mitarbeiter zu treffen, ist übrigens ein Einstand. Falls dieses Ritual bei euch üblich ist, lasst euch die Chance keinesfalls entgehen.

Anpassung ist gefragt
Als neuer Mitarbeiter stoßt ihr in ein Team, das bereits eigene Regeln hat. Wer sofort versucht, Änderungen durchzusetzen, macht sich wahrscheinlich unbeliebt. Vielmehr ist eure Anpassung und Beobachtungsgabe gefragt. Wird gleich geduzt oder eher das förmliche "Sie" gepflegt? Im Zweifel wartet lieber, bis euch jemand das "Du" anbietet. Sogar mit eurem Outfit signalisiert ihr von Anfang an, ob ihr euch integrieren oder auffallen wollt – wer sich also an den Dresscode beim Vorstellungsgepräch erinnert, ist klar im Vorteil!

Erzählt ruhig von eigenen Erfahrungen, seid dabei jedoch nicht besserwisserisch oder gönnerhaft. Bringt euch ein, ohne die anderen übertrumpfen zu wollen, denn gerade zu Beginn betrachten euch einige Kollegen vielleicht als potenzielle Konkurrenten. Wer anderen seine Hilfe bei dringenden Aufgaben anbietet, macht sich schnell nützlich und auch beliebt. Ein scheinbarer "Workaholic" hingegen, der jede Mittagspause durcharbeitet und als letzter das Büro verlässt, gewinnt unter seinen Kollegen vermutlich kaum Freunde. Allerdings ist es auch tabu, schon in den ersten Wochen nach Urlaub oder freien Tagen zu fragen, denn mit Faulenzern möchten die Wenigsten zusammenarbeiten!

Aller Anfang ist schwer
Niemand ist perfekt. Lasst euch ruhig von anderen helfen und habt keine Angst, Fragen zu stellen. Ihr zeigt damit, dass ihr lernwillig und motiviert seid. Gerade anfangs schleichen sich Fehler ein, sie gehören einfach dazu. Steht zu ihnen und versucht, sie auszubügeln und nicht zu wiederholen.

Genauso wichtig ist es, kritikfähig zu sein und Verbesserungsvorschläge umzusetzen. Holt euch nach den ersten vier bis sechs Wochen ein Feedback von eurer Chefin oder eurem Vorgesetzten. Klärt darin, welche Erwartungen sie oder er an euch hat und inwieweit ihr diese bislang umgesetzt habt. Achtet darauf, ob sich in den Antworten vielleicht auch Kritik versteckt. Es ist ganz normal, dass ihr zu Beginn noch nicht allen Anforderungen genügt, schließlich seid ihr zum Lernen da.

[Franzisca Teske]

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