Auch wenn du von zu Hause arbeitest, kannst du im Praktikum viel lernen. Pointer erklärt dir, was du als Praktikantin oder Praktikant im Homeoffice beachten solltest (Foto: Daniel Bosse/Unsplash.com) Auch wenn du von zu Hause arbeitest, kannst du im Praktikum viel lernen. Pointer erklärt dir, was du als Praktikantin oder Praktikant im Homeoffice beachten solltest (Foto: Daniel Bosse/Unsplash.com)
Zu Hause produktiv

5 Tipps für dein Praktikum im Homeoffice

Ein Praktikum ist ein toller Weg, um während des Studiums Einblicke in ein Berufsfeld und in eine Firma zu bekommen. Die Praktikumszeit ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Studienordnung vieler Fächer. Bei einem freiwilligen Praktikum kannst du dir ein Bild vom Arbeiten in der Branche machen, ohne auf Anrechnung und Credit Points zu warten. Während der Corona-Pandemie sind Praktika bei vielen Firmen weiterhin möglich, finden aber im Homeoffice statt. Dadurch kannst du einer Ansteckung mit dem Virus auf dem Arbeitsweg und im Büro entgehen. Gleichzeitig siehst du deine Arbeitskollegen nur über "Zoom" & co. und musst deine Aufgaben erledigen, ohne dass dir jemand über die Schulter schauen kann. Pointer hat fünf Tipps, wie das Praktikum von zu Hause gelingt.
 


1. Bleibe stets in Kontakt mit deinen Kollegen

Deine Kollegen sitzen beim Praktikum nicht neben dir am Schreibtisch, und du begegnest ihnen nicht auf dem Weg zur Kaffeemaschine. Dadurch ist es schwieriger, in Verbindung zu bleiben. Je nachdem, wie das Praktikum aufgebaut ist, hast du oft vorrangig Kontakt zu deinem Chef oder deinem Betreuer. Dieser arbeitet dich ein und teilt dir Aufgaben zu. Frage doch mal nach, welche Kollegen für bestimmte Bereiche zuständig sind: Sie können dir vielleicht eine Einführung in andere Aufgaben geben oder ein weiterer Ansprechpartner für Fragen sein. Außerdem haben sie sicherlich im Arbeitsalltag hilfreiche Tipps für dich. Einige Firmen organisieren in Corona-Zeiten auch virtuelle Treffen zum Feierabend. Wenn du daran teilnimmst, kannst du dich direkt allen vorstellen.

2. Entwirf eine Routine für deinen Arbeitstag

Im Homeoffice ist es leichter, von anderen Dingen abgelenkt zu werden: Wenn die Wäsche und das dreckige Geschirr sich stapeln, verliert man schnell die Konzentration. Überlege dir, wie du eine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit schaffst. Suche dir dazu den Arbeitsplatz in deiner Wohnung, an dem du dich am besten konzentrieren kannst. Plane deine Arbeitszeiten, sodass du nicht in die Falle tappst, eine Aufgabe "noch schnell" erledigen zu wollen. Stelle dir einen Reminder für die Mittagspause, falls du sie regelmäßig vergisst. Ganz wichtig: Feierabend ist Feierabend. Sprich mit deinem Chef ab, wann du arbeitest, und sage rechtzeitig Bescheid, wenn du während der Arbeitszeit mal einen Termin hast. Mache auch deinen Mitbewohnern klar, dass du wirklich arbeiten musst, damit sie dich nicht während der Bürozeiten stören. Einem gemeinsamen Lunch steht allerdings nichts im Weg.
 


3. Die Technik einrichten

Für ein Praktikum im Homeoffice ist eine stabile Internetverbindung nötig. Checke am besten schon vor Praktikumsbeginn, ob zum Beispiel Videokonferenzen problemlos funktionieren. Wenn du für dein Praktikum deinen privaten Laptop nutzt, solltest du vorher Ordnung auf dem Gerät schaffen. Der Desktop sollte von Urlaubsbildern und Screenshots befreit werden. Lege am besten direkt Ordner für Dateien an, die du für das Praktikum brauchst. Wichtige Internetseiten kannst du dir als Lesezeichen markieren, um sie schneller zu finden.
 


4. Lege deine Ziele fest

Bei einem Praktikum von zu Hause besteht die Gefahr, dass du deine Ziele aus den Augen verlierst. Überlege dir während der ersten Zeit, welche Bereiche dich besonders interessieren. Dann kannst du gezielt daran arbeiten, diese kennenzulernen. Vielleicht gibt es auch ein Projekt, das du während der Praktikumszeit realisieren möchtest oder das du für die Anrechnung bei deiner Universität brauchst. Brainstorme in Ruhe deine Ideen, bevor du sie den Zuständigen im Unternehmen vorstellst. Sie können dann einschätzen, welche Ressourcen du für die Projektarbeit brauchst und wer als Ansprechpartner in Frage kommt.

5. Hab keine Angst, Fragen zu stellen

Ein Praktikum aus dem Homeoffice ist höchstwahrscheinlich nicht nur für dich Neuland: Auch deine Vorgesetzten und Kollegen gewöhnen sich noch an das Arbeiten von zu Hause. Wenn du etwas nicht verstanden hast oder eine Aufgabe nicht alleine schaffst, solltest du Bescheid sagen. Klar: Wenn eine Frage eine Email oder einen Anruf braucht, zögert man eher, nachzufragen. Am Ende ist das aber immer besser. So lernst nicht nur du dazu. Auch deine Vorgesetzten bekommen einen Blick dafür, welche Schwierigkeiten beim Praktikum auftreten. Es lohnt sich zudem, während und nach der Praktikumszeit ein Feedback-Gespräch zu führen. Dann könnt ihr zusammen erklären, was gut geklappt hat und was nicht.
 

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Die Autorin: Rebecca Niebusch
Die Autorin: Rebecca Niebusch

Die Autorin: Rebecca Niebusch

In Ostfriesland geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, verbrachte Rebecca während der Schulzeit ein Austauschjahr in Iowa in den USA. Nach dem Abi reiste sie nach Kanada und jobbte dort als Bäckerin und im Supermarkt. Nach fünf Jahren Studium in Köln geht es jetzt nach Hamburg, wo sie sich beruflich im Journalismus austobt. Rebecca liebt Podcasts, TKKG, Urlaub in Dänemark, Late-Night-Shows und Interior Design.