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Per Networking zum Job

Vitamin B in Zeiten des Internet

published: 25.10.2004

Per Networking zum Job (Foto: shutterstock.com/Max Sattana) Per Networking zum Job (Foto: shutterstock.com/Max Sattana)

Wenn Papa mit dem Direktor des traditionsreichen Bankhauses Golf spielt, wenn Mama mit der Chefredakteurin des trendigen People-Magazins zum Joggen geht, und wenn Söhnchen und Töchterlein erfolgreich sind mit ihren Bewerbungen bei just jener Bank respektive jenem Magazin – dann spricht man von Vitamin B.

Was früher vielen Leuten als anrüchig galt – der gelungene Karrieresprung dank guter Beziehungen von Freunden, Bekannten, Verwandten – hat heute sein negatives Image weitgehend verloren. Vitamin B als legitimes Mittel, um an den Traumjob zu gelangen? Die meisten Menschen bejahen das inzwischen, wie Umfragen belegen.

Umfragen sind es auch, die zeigen, dass der persönliche Kontakt bei der Bewerbung immer wichtiger wird. Die europäische Jobbörse StepStone hat im Juli 2004 mehr als 2000 Personen in sieben Ländern Europas gefragt, welche Bedeutung der „Beziehungsfaktor“ habe. Ergebnis: 37 Prozent der in Deutschland Beschäftigten haben neue Jobs nahezu jedes Mal aufgrund von Beziehungen bekommen.


Ist das ungerecht? Nicht unbedingt. Erstens besagt die StepStone-Umfrage auch, dass die beste Beziehung wenig hilfreich ist, wenn dem Bewerber die entsprechende Qualifikation fehlt. Und zweitens: Jeder Jobsuchende kann sich sein eigenes Beziehungsgeflecht basteln, unabhängig davon ob Papa mit den richtigen Leuten Golf spielt. Das heißt dann nicht mehr Vitamin B, sondern auf gut Neudeutsch „Networking“, meint aber im Prinzip dasselbe.


Networking ist die gezielte Kontaktpflege im beruflichen und privaten Umfeld. Der Networker erstellt eine Liste von Personen, die ihn irgendwann vielleicht bei der Jobsuche unterstützen können. Je mehr Freunde, Kommilitonen, ehemalige Arbeitskollegen oder Kunden auf der Liste stehen, desto größer ist die Chance, den direkten Draht zur Wunschfirma herzustellen oder schnelle Hilfe bei beruflichen Fragen zu bekommen.


Das „natürliche“ Medium für Netzwerker ist das Internet. Wo könnte man auch schneller und bequemer Informationen mit anderen Menschen aus unterschiedlichen Ländern austauschen? Die Zahl der Netzwerkgemeinschaften ist entsprechend hoch. Wer sich für die Mitgliedschaft in einer solchen Community interessiert, sollte mit Hilfe von Internet-Suchmaschinen schnell passende Seiten finden.

[Jens Findeisen]

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