Geflügel

Salmonellen-Gefahr gesunken

published: 08.01.2012

Auf Geflügel wurden im Jahr 2010 weniger Salmonellen gefunden als im Jahr zuvor (Foto: Alexander Raths/shutterstock.com) Auf Geflügel wurden im Jahr 2010 weniger Salmonellen gefunden als im Jahr zuvor (Foto: Alexander Raths/shutterstock.com)

Salmonellen gehören zu den gefährlichen Bakterien auf Lebensmitteln, die schwere Magen-Darm-Infektionen beim Menschen auslösen können. Deswegen hat die Europäische Kommission 2008 ein EU-weites Salmonellen-Bekämpfungsprogramm gestartet, dessen Ergebnisse das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nun für das Jahr 2010 herausgegeben hat. Demnach bergen nur noch 0,3 Prozent der bei Zuchthühnern gefundenen Bakterien eine Gefahr. Bei Masthähnchen sind es nur 0,2 Prozent. Im Vorjahr lag diese Rate noch bei 0,9 und 0,4 Prozent.

Bekämpfungsprogramm hat funktioniert

"Damit bestätigt sich der Trend, der sich bereits in den Vorjahren abzeichnete. Immer weniger Geflügelherden sind mit Salmonellen belastet. Die Maßnahmen zur Bekämpfung greifen", so BfR-Präsident Andreas Hensel. Das Salmonellen-Bekämpfungsprogramm beinhaltet Maßnahmen wie etwa eine Impfpflicht für Legehennen in Ländern mit hohen Salmonellenraten und strenge Regeln für das Futter. Salmonellen befinden sich entweder in den Organen, im Darm oder auf den Federn der Tiere. Sie können bereits im Huhn in das Ei-Innere oder auf die Ei-Schale gelangen. Während des Schlachtprozesses können sie in die Lebensmittelkette gelangen und beim Menschen schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

[TK]

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