Jobknigge

Gut benommen ist halb gewonnen

published: 30.11.2006

Wenn du neu an deinem Arbeitsplatz bist, musst du dich auf viele Regeln einstellen  (Foto: shutterstock.com/Shou) Wenn du neu an deinem Arbeitsplatz bist, musst du dich auf viele Regeln einstellen (Foto: shutterstock.com/Shou)

Go’s und No-Go’s
Gutes Benehmen und einwandfreies Verhalten sind oftmals der Schlüssel zum Erfolg im Berufsleben. Egal ob Kunden, Kollegen oder dem Chef gegenüber – freundliche Kommunikation über Sprache, Gestik und Äußerlichkeiten ist wichtiger denn je und sorgt für ein entspanntes Betriebsklima. Der gelungene Auftritt im Job hängt von vielen Dingen ab. Überzeugendes Auftreten, Pünktlichkeit, Freundlichkeit, korrekte Kleidung und vor allem eine gute Kinderstube zählen zu den wichtigsten Spielregeln im Business. Übrigens: Die ersten zehn Sekunden eines Kontaktes entscheiden über den Gesamteindruck – diese gilt es demnach zu nutzen!

Fehler Nummer 1 ist Unpünktlichkeit. Wer andere warten lässt, verhält sich rücksichtslos und gilt sogleich als unzuverlässig. Deine Kleidung sollte bei der Arbeit möglichst schlicht sein, gepflegt und dem Anlass entsprechen. Frauen bitte nicht zu sexy, Männer lassen witzige Krawatten und bunte Socken im Schrank! Make-up ist in vielen Jobs Pflicht, allerdings ein dezentes. Parfüm und Aftershave sollten nur sparsam verwendet werden.

Hast du mit Kunden zu tun, bist du gleichzeitig das wichtigste Werbemittel deines Unternehmens. Guter Service bedeutet, dich so zu verhalten, dass dem Kunden mehr als erwartet geboten wird und er einen Nutzen davon hat. Wer selbst schwierige Situationen souverän und sympathisch meistert, überrascht nicht nur den Kunden, sondern macht sich selbst die Arbeit leichter.

Vorgesetzte und Ranghöhere
• Der Chef grüßt seinen Mitarbeiter zuerst. Als Angestellte/-r wartest du, bis dir der Chef die Hand gibt. Diese solltest du nie mit beiden Händen umfassen oder zu kräftig schütteln.
• Nur dein Chef kann dir das „Du“ anbieten.
• Trägt dein(e) Gesprächspartner(in) einen akademischen Grad, so spreche ihn/sie mit diesem Titel an. Bei mehreren Titeln zählt immer der höchste.
• Im Gegensatz zum Privatleben gilt im Job: Hierarchie vor Geschlecht. Der Chef hat Vortritt, auch vor der weiblichen Mitarbeiterin.
• Kunden und Gäste sind immer die Ranghöheren.

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