Teste mit Pointer dein Hochschulwissen (Foto: shutterstock.com/Lucky Business)(Foto: Public Address)Tempel in Tikal im heutigen Guatemala (Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/tausp/6929925618/in/photolist-4nCfmx-4i1rmZ-bynFsb-bCjX-4jzktu-55mVT7-a6ZBG7-55hFtZ-j7zJZY-oRBcP8-4nGiyw-4nGhYL-vv3K-55hJjM-5kWGfh-768Anc-D6j1x-6Vqozy-6VmjbZ-D6iQL-oRA5qz-55mTuS-D6iAn-9MaVHt-9BHdKY-D6jEt-D6iV6-6dnNTa-9MdHid-oRBad6-p94r3Q-9BH5SA-oi7186-D6jAr-D6jjK-D6iEQ-D6jgC-D6iyc-D6iu6-D6iKV-D6jpE-55hGwc-MjHLq-MjTHv-MjNuf-jd2wSg-55hFGz-6VmioV-D6j7v-9MaVE2" target="_blank">Maya Stadt Tikal (Guatemala)</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/tausp/" target="_blank">TausP.</a> lizensiert durch <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank">CC BY-ND 2.0</a>)Schimmelpilze - ständiger Mitbewohner in der Studentenbude? (Foto: Public Address)Mit dem richtigen Riecher zum Nobelpreis (Foto: shutterstock.com/Ollyy)Das Bremer Rathaus (Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Rathaus#mediaviewer/File:EKT09-Bremen_Marktplatz-01.jpg" target="_blank">Bremer Marktplatz mit Rathaus am Evangelischen Kirchentag 2009</a> von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Godewind" target="_blank">Godewind</a> lizensiert durch <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en" target="_blank">CC BY-SA 3.0 DE</a>)Erich von Däniken: "Wer mir nicht zuhört, kann mir gestohlen bleiben"  (Foto: Public Address)

Studieren und Jobben

Kräfte richtig einteilen

published: 10.01.2005

Tipps zum Nebenjob - so leidet das Studium nicht (Foto: shutterstock.com/wavebreakmedia) Tipps zum Nebenjob - so leidet das Studium nicht (Foto: shutterstock.com/wavebreakmedia)

Eigentlich ist ein Studium ja schon Arbeit genug. Aber durch die hohen Kosten, die während einer langjährigen akademischen Ausbildung entstehen, sind heute viele Studierende gezwungen, neben der Uni zu jobben. Oft wird der Drang nach Wissen so zum Drahtseilakt zwischen Arbeit und Uni.

Grund genug für das Deutsche Studentenwerk (DSW), seit über 50 Jahren eine Studie, die Sozialerhebung zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden in Deutschland anfertigen zu lassen. Die Ergebnisse der aktuellen Erhebung sind eindeutig: Nur ein Prozent der BAföG-Empfänger kann ausschließlich von der staatlichen Förderung leben, während 89 Prozent aller Hochschüler von ihren Eltern wenigstens teilfinanziert werden. 68 Prozent der Studierenden müssen neben dem Studium jobben. Die Tendenz ist steigend.

Besonders die attraktiven Großstädte mit ihren hohen Lebenshaltungskosten lassen die Hochschüler nicht selten mehr Zeit im Job als im Hörsaal verbringen. Damit der Studienerfolg nicht gefährdet ist, gibt Unikosmos im Folgenden ein paar Tipps.

Erfahrung sammeln
Grundsätzlich ist ein Job sinnvoll, auch wenn er nicht aus finanziellen Gründen ausgeübt werden muss. Schließlich kannst du als angehender Akademiker so auf dem angestrebten Betätigungsfeld schon Erfahrung sammeln, bevor du nach dem Abschluss den Arbeitsmarkt stürmst. Aber auch wenn der Nebenjob nichts mit dem Studium zu tun hat, bietet er wertvolle Einblicke in den Berufsalltag, etwa im sozialen Bereich beim Umgang mit den Kollegen. Hat man also das Glück, nicht arbeiten zu müssen, ist eine Nebentätigkeit trotzdem sinnvoll und kann später sogar die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen - und zusätzlich den Kontostand.

Flexible Jobs
Gute Chancen, mit Zeit und Kräften richtig haushalten zu können, haben Studierende, die einen zeitlich flexiblen Job ausüben. Im Uni-Alltag ergeben sich Arbeiten wie Referate und Hausarbeiten oft kurzfristig. Hinzu kommt, dass gerade Erstsemestler den Aufwand für eine solche Aufgabe schlecht einschätzen können und vor dem Referatstermin nicht selten auch noch nachts ackern. Hast du dann in der Woche ein oder zwei feste Arbeitstage, bist du vor lauter Schuften schnell dem Wahnsinn nah.

Hier helfen Tätigkeiten mit freier Zeiteinteilung enorm. Vielleicht ist ein Aufholen der mit dem Arbeitgeber vereinbarten Arbeitsstunden zum Ende eines Monats möglich - nach stressbefreitem Referat oder Klausur. Oder du arbeitest die Arbeitsstunden einfach schon vor. So können Kraft raubende Engpässe verhindert werden.

Die Nächte sind zum Schlafen da
Nicht selten arbeiten Studis im Café oder in der Kneipe an der Ecke. Doch die Jobs in der Gastronomie haben einen Haken: Hier wird oft dann Geld verdient, wenn der Durchschnitts-Arbeitnehmer schon Feierabend hat. Je nach Betrieb kann der eigene Feierabend bereits der nächste Morgen sein. Steht dann am gleichen Tag eine wichtige Vorlesung auf dem Semesterwochenplan, sind Aufmerksamkeit und Augen beim Mitschreiben ziemlich klein. Die werden dann wahrscheinlich nach dem Ergebnis der entsprechenden Klausur ganz groß.

Damit es nicht dazu kommt, solltest du mit solchen Jobs vorsichtig sein. Zwar kommt jeder Körper anders mit Schlafentzug und ständigem Rhythmuswechsel zurecht, aber auf Dauer werden solche Jobs für die meisten zum Problem. Generell unbedingt die Arbeitszeiten beachten! Lässt sich keine andere Lösung finden, sollte die Nachschicht zumindest aufs Wochenende verschoben werden.

Nicht zu viel arbeiten
Auch wenn ein Studium für zwei Drittel aller Studis nicht mehr ohne Nebenjob finanziert werden kann, sollte der Einsatz auf dem Arbeitsmarkt nicht übertrieben werden. Hast du dich erstmal ans Geldverdienen gewöhnt, können die Wünsche schnell größer werden. Dann besteht die Gefahr, dass das Studium zunehmend in den Hintergrund rückt. Ist erst ein gewisser Lebensstandard erreicht, wird es sehr schwer, freiwillig kürzer zu treten. Das Wesentliche sollte das Wichtigste bleiben: dein Studium.

Sozialerhebung zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden in Deutschland

[Jörg Römer]

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