University of Southern California

Hunderte Studentinnen von Gynäkologen belästigt?

published: 24.10.2018

Die University of Southern California steht nach einem Missbrauchsskandal unter starkem juristischen und öffentlichen Druck. Das US-College bietet 215 Millionen Dollar für Schadensersatzzahlungen. (Foto: Karl Sonnenberg/Shutterstock.com) Die University of Southern California steht nach einem Missbrauchsskandal unter starkem juristischen und öffentlichen Druck. Das US-College bietet 215 Millionen Dollar für Schadensersatzzahlungen. (Foto: Karl Sonnenberg/Shutterstock.com)

Dem US-amerikanischen Gynäkologen George Tyndall wird die Belästigung von Hunderten Studentinnen an der University of Southern California vorgeworfen. Über den Fall berichtete "tagesschau.de". Ganze zwei Jahrzehnte soll der Mediziner Frauen sexuell belästigt haben, beispielsweise durch das Fotografieren ihres Intimbereiches oder sexuelle Anspielungen. Die Universität soll über Jahre hin aufgekommende Vorwürfe stetig abgetan haben. Erst nachdem eine Krankenschwester 2016 ihre Beobachtungen kommunizierte, trat der Gynäkologe 2017 von seinem Posten zurück. Die Universität zahlte ihm eine Abfindung.
 

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Seitdem der Skandal an die Öffentlichkeit gelangte, meldeete sich eine Vielzahl von Studentinnen, die Tyndall ebenfalls mit Vorwürfen belasten. Mehr als 500 Frauen sollen bereits Klage eingereicht haben. Die USC bot nun eine Entschädigungszahlung von 215 Millionen Dollar an. Der Präsident der Universität, C.L. Max Niklas, erklärte sich laut Medienberichten bereit, von seinem Amt zurückzutreten.

[Tara Bellut]

Links

Die Webseite der University of Southern California
Der Artikel von "tagesschau.de" im Web

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