Wohnungsmarkt

Mieten für Studenten­wohnungen steigen rasant

published: 08.02.2019

Studentenbuden werden in vielen Unistädten immer teurer (Foto: Alliance) Studentenbuden werden in vielen Unistädten immer teurer (Foto: Alliance)

Studierende müssen für ihre verhältnismäßig kleinen Wohnungen immer mehr Miete bezahlen. Wie eine neue Analyse zeigt, steigen die Preise sowohl in großen als auch in kleineren Studienstädten weiter stark an. Die Untersuchung basiert auf Daten des Internetportals "Immowelt.de". Dass Metropolen wie München, Berlin und Frankfurt ein teures Pflaster sind, ist keine Neuheit. In München kostet eine Studentenwohnung mit 790 Euro Miete am meisten, dahinter folgen Frankfurt (530 Euro), Stuttgart (500 Euro) und Berlin (470 Euro). Stuttgart (+22 Prozent), Berlin (+15 Prozent) und Kaiserslautern (+14 Prozent) weisen die höchsten prozentualen Steigerungen auf. Die Hauptstadt verzeichnet in den letzten Jahren den stärksten Anstieg der Mietpreise. Die Mieten wurden hier seit 2010 um mehr als die Hälfte angehoben.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


Mittlerweile boomen allerdings auch die kleineren Studierendenstädte - besonders im Süden Deutschlands. Dazu zählen Konstanz, Heidelberg, Mainz und Freiburg. Die vier baden-württembergischen Städte bieten renommierte Universitäten und ziehen jedes Semester zahlreiche Studenten an, die einen großen Anteil an der Bevölkerung ausmachen. Die große Nachfrage nach kleinen Wohnungen spiegelt sich in den hohen Preisen wider. Auch innerhalb des vergangenen Jahres sind diese weiter gestiegen. In Mainz ist der Mietpreis von 2017 auf 2018 um ganze 11 Prozent angestiegen - statt 380 bezahlt man nun 420 Euro.
 

Instagram Post

Die Mietpreisbremse funktioniert nur bedingt, doch wie stehen die Parteien dazu? Seht die Standpunkte im Überblick auf unserer Website. #miete #mieten #mietpreis #mietpreisbremse #richtungsfrei #politik #gesellschaft #partei #deutschland #demokratie #meinungsfreiheit #pressefreiheit #journalismus #diskussion #bildung #wissen #parlament #bundestag #btw17 #wahl2017 #afd #cdu #csu #diegrünen #linke #fdp #spd

— richtungsfrei November 3, 2016

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Instagram-Posts auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Instagram übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz


In einigen Städten stagnieren die Mitpreise allerdings auch. So z.B. in Ingolstadt (450 Euro). Oder sie sinken sogar, wie in Tübingen (370 Euro) um 3 Prozent und in Münster sogar um 5 Prozent. Zu empfehlen sind nach wie vor die günstigen Unistädte in Nordrhein-Westfalen und im Osten. Auch hier bleiben die Preise unverändert. Insbesondere Magdeburg (220 Euro) und Cottbus (190 Euro) sind preiswerte Alternativen zum überteuerten Berlin. Gleiches trifft auf Halle (200 Euro) und Rostock (220 Euro) zu. Großstädte wie Leipzig (250 Euro) und Dresden (270 Euro) überzeugen nicht nur durch die bezahlbaren Mietpreise, sondern auch durch ein großes Freizeit- und Kulturangebot sowie realistische Job-Aussichten.
 

Tweet

Aktivierung erforderlich
Nach deiner Zustimmung werden alle Tweets von Twitter auf www.pointer.de aktiviert. Wir weisen dich darauf hin, dass dann Daten an Twitter übermittelt werden. Du kannst dies auf der Datenschutzseite rückgängig machen.

Datenschutz

Die Autorin: Anna Mohme

Die Autorin: Anna Mohme

Kaffee-Junkie, Yoga-Fan, Sonnen-Liebhaberin. Anna ist in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein zwischen Pferden und Heuhaufen groß geworden. Nach dem Abi packte sie das Fernweh. Nach einer Weltreise durch Australien, Neuseeland und Asien kehrte sie in ihre Geburtsstadt Hamburg zurück, um ihren Traum vom Journalismus zu verwirklichen. Für Pointer schreibt sie darüber, wie es nach der Schule weitergehen kann, über Reiseziele und leckere Rezepte.

Mehr

Keine Lust aufs Studium? 6 Tipps gegen das Motivations-Tief
Meal-Prep für die Uni: Energy Balls mit Kirschen
Auf ins schöne Wien

Links

Zur Analyse von "Immowelt.de"
Zu "Immowelt.de"

Gefällt's? Teile es.

Das könnte dich auch interessieren:

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung