Mehr Geld für Studis

Bundestag beschließt BAföG-Reform

published: 17.05.2019

Ab dem Wintersemester 2019 soll es nach dem Willen des Bundestages mehr Geld für Studierende geben (Foto: stock_photo_world / Shutterstock.com) Ab dem Wintersemester 2019 soll es nach dem Willen des Bundestages mehr Geld für Studierende geben (Foto: stock_photo_world / Shutterstock.com)

Ab dem Wintersemester 2019/2020 erhalten Studierende mehr Geld vom Staat. Der Bundestag hat am 17. Mai eine Erhöhung der BAföG-Sätze beschlossen. Zudem wird der Kreis der BAföG-Empfänger vergrößert, da die Freibeträge für das Einkommen der Eltern angehoben werden. Der Grundfreibetrag beim Nettoeinkommen der Eltern erhöht sich von 1715 Euro bis 2021 auf 2000 Euro. Bei Alleinerziehenden steigt die Grenze von 1145 Euro auf 1330 Euro.

Der BAföG-Höchstsatz steigt in zwei Stufen auf zunächst 735 und später 861 Euro. Der im Höchstbetrag enthaltene Wohnzuschlag für Studierende, die nicht mehr bei den Eltern leben, erhöht sich von 250 auf 325 Euro. Erleichtert wird darüber hinaus die Rückzahlung des BAföG, das bei einem Studium zur Hälfte als Darlehen gewährt wird.
 

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Auch steigt der Krankenversicherungs-Zuschlag von 71 auf 84 Euro und der Pflegeversicherungs-Zuschlag von 15 auf 25 Euro. Wer älter ist als 30 Jahre und deshalb nicht mehr für die vergünstigten Beiträge in der studentischen Krankenversicherung qualifiziert ist, erhält einen höheren Zuschlag von 155 für die Krankenversicherung und 34 Euro für die Pflegeversicherung.
 

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Die BAföG-Reform soll den rückläufigen Zahlen von BAföG-Empfängern entgegenwirken sowie die steigenden Lebenshaltungskosten für Studierende berücksichtigen. Die Bundesregierung will für die Reform in dieser Legislaturperiode mehr als 1,2 Milliarden Euro zusätzlich ausgeben. Der Bundesrat muss der Änderung noch zustimmen.
 

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