Elektro-Tretroller

Als Student E-Scooter fahren?

published: 03.07.2019

E-Scooter sind neuerdings auch auf Deutschlands Straßen zu sehen. Wie tauglich sind die Roller für Studenten? Pointer ist der Frage nachgegangen (Foto: hanohiki / Shutterstock.com) E-Scooter sind neuerdings auch auf Deutschlands Straßen zu sehen. Wie tauglich sind die Roller für Studenten? Pointer ist der Frage nachgegangen (Foto: hanohiki / Shutterstock.com)

E-Scooter sind jetzt auch auf Deutschlands Straßen zugelassen – allerdings mit mehr Einschränkungen als in anderen europäischen Ländern. Mit dem Start der Straßenzulasssung gibt es in einigen Großstädten bereits Angebote von Sharing-Anbietern für die Elektro-Tretroller. Perfekt, um die neuartigen Gefährte auszuprobieren. Sind die Dinger auch etwas für Studenten? Die E-Scooter werden als umweltschonend und bequem angepriesen. Doch lohnt sich die Nutzung der E-Roller langfristig im Alltag, um jeden Tag damit zur Hochschule oder zum Job zu fahren? Pointer zählt für dich die Vor- und Nachteile der E-Scooter auf und sagt dir, ob du die Roller lieber mieten oder kaufen solltest.
 

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Die #escooter in #hamburg sind richtig cool. Kurz mal die #schanze abgefahren. Brauchen wir definitiv in #stuttgart ???? #thomasharke

— thomas.harke July 2, 2019

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Vorteile

Mobilität
Die größte Stärke des E-Scooters ist seine Mobilität: Er ist wendig und kann auf allen Radwegen benutzt werden. Nervige Staus auf dem Weg zur Uni kannst du so umgehen. Ist kein Radweg vorhanden, weichst du auf die Straße aus. Außerdem kannst du deinen Scooter zusammengeklappt in die Bahn oder den Bus mitgenehmen. Mit dem E-Scooter bist du unheimlich flexibel unterwegs.
 

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Jetzt noch schneller zum Besichtigungstermin! ????

— steinhaus.immobilien July 2, 2019

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Bequemlichkeit
Eine Fahrt mit dem E-Scooter ist sehr bequem. Im Gegensatz zum Fahrrad oder E-Bike musst du dich nur einmal zu Beginn der Fahrt abstoßen, danach übernimmt das Gefährt für dich die komplette Arbeit. Während andere sich auf dem Fahrrad abstrampeln, fährst du ohne Anstrengung durch die Straßen.

Spaßfaktor
Pointer hat für dich den E-Scooter des Sharing-Anbieters "Tier" getestet und kann bestätigen, dass E-Scooter zu fahren viel Spaß macht und eine echte Abwechslung zum Fahrrad- und Autofahren ist. Frei von Anstrengung und Stress genießt man die Fahrt an der frischen Luft ohne Einschränkungen.
 

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Nachteile

Geschwindigkeit und Alltagstauglichkeit
Die E-Scooter haben in Deutschland eine vorgeschriebene Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h und sind damit langsamer unterwegs als mancher Fahrradfahrer. Trotzdem stellte Pointer im Scooter-Test fest, dass die Maximalgeschwindigkeit überhaupt nicht langsam wirkt und unter Sicherheitsaspekten ordentlich bemessen ist.

Die Reichweite der Roller liegt in der Regel bei maximal 20 Kilometern. Für den Stadtverkehr sind die E-Scooter also gut geeignet, für alles andere eher nicht. Zudem kannst du kein zusätzliches Gepäck mit dem Scooter transportieren. Wer normalerweise auf Kofferraum oder Fahrradtaschen angewiesen ist, wird hier Stauraum vermissen.

Fahrkomfort und Sicherheit
Der Fahrkomfort wird durch die kleinen Räder und die stehende Fahrposition eingeschränkt. Auf Kopfsteinpflaster oder schlechten Straßen bist du deshalb ziemlich holprig unterwegs. Das beeinträchtigt auch die Sicherheit. Da keine Helmpflicht besteht und die Scooter schon für Menschen ab 14 Jahren zugelassen sind, häufen sich in den Städten bereits Unfälle mit den Scootern.
 

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Nachhaltigkeit
Der E-Scooter ist im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln weniger umweltschonend und nachhaltig als angepriesen. Im Gegensatz zum E-Bike haben die Roller oft fest verbaute Akkus und eine geringere Lebensdauer. Nur wer den E-Scooter als Auto-Alternative verwendet, tut der Umwelt tatsächlich etwas Gutes.
 

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Mieten oder Kaufen?

E-Scooter-Sharing
Perfekt zum Ausprobieren des E-Scooters sind die Sharing-Angebote, die es in den deutschen Großstädten bereits gibt. Die Anbieter heißen z.B. Lime, Circ oder Tier. Einfacher geht es nicht: Die App herunterladen, mit den eigenen Daten registrieren, einen Scooter auf der Karte auswählen und losfahren. Gut geeignet sind die Leihroller auch für Touristen oder für eine spontane Fahrt aus Zeit- oder Bequemlichkeitsgründen. Die zur Zeit happigen Preise der E-Scooter-Anbieter machen die Sharing-Variante in der Regel aber nicht alltagstauglich. Eine halbe Stunde fahren kostet dich mindestens 5 Euro.
 

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Kauf eines E-Scooters
Wer voll überzeugt von den neuen E-Scootern ist, sollte alleine aus Kostengründen nicht auf Sharing setzen, sondern sich ein eigenes Modell zulegen. Einige Hindernisse gibt es dabei allerdings: In Deutschland musst du eine Versicherung abschließen, zudem besteht die Kennzeichenpflicht. Da die Scooter in Deutschland nur 20 km/h statt der üblichen 25 km/h fahren dürfen, sind viele der international gängigen (und günstigeren) Modelle hierzulande nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Sind diese Hürden jedoch erst einmal überwunden, kannst du die Vorteile deines E-Rollers voll ausnutzen. Legale E-Scooter gibt es ab ca. 500 Euro zu kaufen. Die Preise für Einstiegsmodelle werden in den nächsten Monaten vermutlich fallen. Eventuell lohnt es sich also zu warten.
 

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E-Scooter: Das richtige Fahrzeug für dich?

Der E-Scooter ist ein Nischen-Fahrzeug. Durch seine Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zu Auto und Fahrrad ist er in einigen Situationen die perfekte Lösung für den Stadtverkehr. Häufig können die Roller - gerade in Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - die schnellste Variante für den Weg zur Uni oder Arbeit sein. Komplett ersetzen lassen sich die bewährten Fortbewegungsmittel durch die E-Roller in der Regel allerdings nicht.

[Tom Nelson]

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